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28.04.2018

Die Admira gewann gegen den WAC mit viel Bauchweh

Mit dem glücklichen 4:2-Heimsieg gegen den Vorletzten kamen die Südstädter der Europa League einen Schritt näher.

Zehn Tore hatte die Admira in den vergangenen beiden Spielen kassiert (sechs gegen Salzburg, vier gegen Rapid). Gegen den Vorletzten WAC sollte es 30 Sekunden dauern, bis die Südstädter wieder einen Treffer kassierten: Orgill lief auf und davon, sein Zuspiel verwertete der Ex-Admiraner Ouédraogo – 0:1.

Bei der Admira war die Verunsicherung bei jedem Angriff der Kärntner zu merken. Dass die Südstädter trotzdem noch in Hälfte eins zum 1:1 kamen, lag an der Lufthoheit bei Standards: Nach einem Merkel-Freistoß köpfelte Wostry ein (25.).

Sicherheit gab der Ausgleich den Südstädtern aber keine. Abwehrfehler gab es weiter, WAC-Solospitze Orgill hätte eigentlich zwei Tore erzielen müssen. Vor dem Wechsel scheiterte er an sich selbst, nach der Pause an Admira-Keeper Leitner.

Admira-Doppelschlag

Effizienter war der Tabellenfünfte: Wostry traf nach einem Getümmel zum zweiten Mal (59.), Merkel erhöhte per Kopf auf 3:1 (63.).

Entschieden war die Partie aber nach dem Doppelschlag noch nicht. Der WAC kam wieder auf und durch einen von Offenbacher verwerteten Handselfmeter zum Anschlusstor (82.).

Die Admira wackelte, fiel aber nicht, weil Grozurek in Minute 88 nach herrlicher Jakolis-Vorarbeit mit dem 4:2 das Zittern um die wichtigen drei Punkte beendete.

Mit dem ersten Heimsieg nach drei Heimniederlagen en suite festigte die Admira Platz fünf, der zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt.