Die 10 schönsten Fußball-Trainer

Der KURIER ließ eine interne Fachjury aus zehn fußballbegeisterten Frauen abstimmen.

Platz 10: Joachim (Jogi) Löw (51), Trainer der deutschen Nationalelf, hat sich von der biederen, grauen Maus zur Mode-Ikone im Strenesse-Hemd gewandelt. "Dieser Mann hat einfach Stil." "Ein Mann zum Pferdestehlen" mit viel Charme ist der Schwarzwälder geblieben. Platz 9: Roberto Mancini (46), genannt "Mancio", ist bei Manchester City aktuell mehr Löwenbändiger als Coach. Gute Manieren sind ihm wichtig, dunkler Anzug und Schal, dazu wallendes Haar, verleihen ihm ein Dandy-Image. "Er sollte den Friseur wechseln." "Bella Italia lässt grüßen." Platz 8: Leonardo Nascimento de Araújo (Leonardo) (42), zuletzt Inter-Trainer, ist jetzt Sportdirektor bei Paris Saint-Germain. Der Brasilianer verzückte die Mailänder Modewelt als Dressman bei Dolce & Gabbana. "Groß, gut aussehend, durchtrainiert – was will Frau mehr?" Platz 7: Slaven Bilic (43), kroatischer Teamchef, Rockgitarrist und legendärer Flinserlträger, strahlt "die geballte Kraft eines Revoluzzers" aus. "Er ist der Coolste von allen." Designermode lehnt er ab, bei Zigaretten greift er gerne zu. Platz 6: Roberto Donadoni (48), derzeit ohne Verein, wurde im August bei Cagliari Calcio unsanft vor die Tür gesetzt. Der "Clooney auf Fußballerisch" gilt als schwieriger Charakter: verbissener Gewinnertyp, schlechter Verlierer, Streithansel – dafür immer tiptop gekleidet und gestylt. Platz 5: Enrique (Quique) Sánchez Flores (46) war zuletzt Trainer bei Atlético Madrid, sucht derzeit einen Job. Der Spanier ist als Neffe einer berühmten Flamenco-Tänzerin voll Temperament und Ausstrahlung. "Fast zu kitschig". Leider rastet er manchmal auch völlig aus. Platz 4: Marcel Koller (50), Österreichs neuer Teamchef aus der Schweiz, lässt Frauenherzen höherschlagen. Gleich Rang vier, obwohl er selbst in Fußballkreisen noch kaum bekannt ist. "Ruhig, souverän, freundlich, ein Mister Sympathikus mit gefährlichen Blick." Die smarte Arbeitsbiene mit dem "süßen Dialekt" strahlt Zuversicht und Durchsetzungswillen aus. Da kann es am Abend schon mal ein Glas Rotwein zur Entspannung sein.
Und: "Er macht den Eindruck, als würde er wirklich zuhören, wenn man mit ihm spricht." Die Spieler werden es bald wissen. Platz 3: José Mourinho (48), "the special one", wie er sich selbst nennt, trainiert aktuell Real Madrid und personifiziert "Beauty and Beast" wie kein anderer: Gleichermaßen schön wie ungehobelt polarisiert er sowohl in der Fußball- als auch in der Damenwelt. "Kein Trainer sah je so gut aus", heißt es hier, "er sollte nicht so böse sein und mehr lächeln", heißt es dort. Dunkle Augen, graumelierte Haare, loses Mundwerk und perfekt sitzende Armani-Anzüge machen den Portugiesen zum "special one". Platz 2: Andre Villas-Boas (34) heißt eigentlich Luis André de Pina Cabral e Villas-Boas und coacht den FC Chelsea. Ein Name wie eine Liebeserklärung, eine attraktive Ausstrahlung wie ein Filmstar. "Sieht aus wie Patrick Dempsey von Grey’s Anatomy." Mit 15 Millionen Euro Kaufsumme ist der Jungspund der teuerste Trainer der Geschichte. "Das macht ihn gleich noch attraktiver." "Mini-Mou" – so lautet sein Spitzname in Anlehnung an seinen portugiesischen "Lehrmeister" Mourinho – hat maximalen Laufstegfaktor. Platz 1: Josep (Pep) Guardiola (40) trainiert mit dem FC Barcelona nicht nur die erfolgreichste, sondern auch die wohl am schönsten und elegantesten spielende Mannschaft der Welt. Der modebewusste Katalane, Sohn eines Tormanns und selbst erfolgreicher Ex-Kicker bei Barça, lief schon für den spanischen Designer Antonio Miró über den Laufsteg. Guardiola gilt als leidenschaftlicher, verbissener Trainer, der aber nie auf den Tisch haut. Sein Wesen ist zurückhaltend, freundlich, aber konsequent. "Eine spanische Charme-Offensive", so einer der Kommentare, "der lebende Beweis dafür, dass eine Glatze sexy sein kann" oder schlicht und einfach: "Ein Bild von einem Mann."

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(kurier) Erstellt am
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