Die Bayern gewinnen, der Klub muss Kritik einstecken

Fußballfans halten ein Banner mit der Aufschrift „Das ganz hässliche Gesicht des FC Bayern“.
Nach dem 2:0 gegen Augsburg haben Alaba und Co. vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Dortmund. Störefriede gab es wieder auf den Rängen.

Die Bayern sind dem neunten Meistertitel mit David Alaba einen Schritt näher gekommen. Der Rekordmeister gewann gegen Augsburg 2:0 und fixierte den 14. Sieg in den jüngsten 15 Pflichtspielen. In der Liga entschieden die Münchner die jüngsten vier Partien für sich und liegen nach 25 Runden vier Punkte vor Dortmund.

Thomas Müller verwertete eine Flanke von Jérôme Boateng in der 53. Minute direkt und leitete damit den Heimsieg im bayerischen Derby ein. Für den Schlusspunkt sorgte Leon Goretzka nach Gnabry-Vorarbeit (91.). Alaba spielte in der Innenverteidigung durch.

 

Aufreger gab es wieder auf den Zuseherrängen. Diesmal hagelte es Kritik der Bayern-Fans am eigenen Klub: „Das ganz hässliche Gesicht des FC Bayern zeigen die, die Blutgeld von Katar und Co. nehmen“, hieß es auf einem der vielen Spruchbänder in der Münchner Allianz-Arena

Der Rekordmeister fliegt bereits seit Jahren im Winter auf Trainingslager in den Wüstenstaat und kassiert dafür stets eine stattliche Summe.

Bayern - Frankfurt im Cup-Halbfinale

Am Sonntagabend wurde auch ausgelost. Im deutschen Cup-Semifinale kommt es zum Schlager zwischen Bayern und Eintracht Frankfurt. Der Titelverteidiger hat die Eintracht mit Coach Adi Hütter und den ÖFB-Teamspielern Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker am 21. April zu Gast. Im zweiten Halbfinale trifft Viertligist 1. FC Saarbrücken auf Bayer Leverkusen (Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic). Das Finale steigt am 23. Mai in Berlin.

 

Fußballfans halten Spruchbänder und Fahnen im Stadion hoch.

Saison soll trotz Coronavirus zu Ende gespielt werden

Wie lange Zuschauer noch Spiele im Stadion verfolgen dürfen, ist aufgrund der diffizilen Situation im Umgang mit dem Coronavirus offen. Die Liga will jedenfalls die Saison unbedingt wie geplant bis Mitte Mai zu Ende bringen. "Nur so erhalten Klubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit Planungssicherheit", sagte Geschäftsführer Christian Seifert laut einer Mitteilung der Deutschen Fußball Liga vom Sonntag.

Zuvor hatte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen.

Die Klubs würden sich mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen Standorten wie bisher eng hinsichtlich des Ablaufs weiterer Spieltage abstimmen, sagte Seifert. Die DFL kündigte an, kurzfristig ein Krisentreffen mit den Klubs anzusetzen. Es sei "eine schwierige Situation", sagte Seifert. Die Gesundheit habe oberste Priorität.

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