Timo Werner traf in dieser Saison bereits 14 mal.

© APA/AFP/ROBERT MICHAEL

Deutschland
03/11/2017

Deutsche Bundesliga: Leipzig baut auf Heimstärke

Die Hasenhüttl-Elf ist in Heimspielen die Nummer eins. Abstiegskandidat Wolfsburg ist Gegner.

Nach dem innerdeutschen Intermezzo, dem Hinspiel in der Europa League zwischen Schalke und Mönchengladbach (1:1), geht die Bundesliga am Wochenende in ihre 24. Runde.

Während das Spitzenspiel eigentlich in Berlin – die Hertha empfängt die wiedererstarkten Dortmunder – stattfindet, wird ein Hauptaugenmerk auf den spannungsärmer gewordenen Titelkampf gelegt. Aus österreichischer Sicht immer im Fokus ist RB Leipzig, dieses Mal im Heimspiel gegen den vom Abstieg bedrohten VfL Wolfsburg. Bei den Gastgebern wird Teamspieler Stefan Ilsanker wegen der fünften Gelben Karte fehlen.

Frankfurt muss nach München zu den Bayern. Eintracht-Trainer Niko Kovac weiß, was dies bedeutet: "Man muss einmal nach München im Jahr oder zum Zahnarzt. Manchmal tut’s nicht weh, aber oftmals schon. Wir werden sehen, wie es uns trifft." Die Bayern haben bereits sieben Punkte Vorsprung auf Leipzig. Leipzig hat die Champions-League-Qualifikation im Visier und ist zusammen mit Hertha BSC (beide 28 Heimzähler) vor dem FC Bayern und Dortmund (beide 27) die stärkste Heimmannschaft der Liga.

Inzwischen wird in Deutschland die Affäre rund um die WM 2006 wieder einmal zum Thema. Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger hat gegen das Land Hessen eine Klage eingereicht. Durch die vermeintliche Voreingenommenheit der Steuerfahndung und der Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen sieht der 71-Jährige sein Persönlichkeitsrechte verletzt, er fordert 25.000 Euro Schmerzensgeld.

Schwere Vorwürfe

Erst am Donnerstag hatten Medien enthüllt, dass die Steuerfahndung dem Deutschen Fußball-Bund und den früheren WM-Organisatoren Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Horst R. Schmidt vorwirft, den Fiskus bei der Rückzahlung eines ominösen Darlehens von 6,7 Millionen Euro an den früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus im Jahr 2005 bewusst getäuscht und dadurch Steuern hinterzogen zu haben. Dem DFB drohen Nachzahlungen in Millionenhöhe.

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