Derby: Das Märchen Erzfeindschaft

Alex Grünwald trifft auf seinen besten Freund Guido Burgstaller. Der Doppelpass zwischen Violett und Grün hat Tradition.

Auf dem Platz herrscht Rivalität. Die Freundschaft wird für 90 Minuten auf Eis gelegt, aber nach dem Schlusspfiff sofort wieder aktiviert – auch wenn das besonders fanatische Anhänger nicht glauben können oder wollen. So hielten es die Ikonen Hans Krankl (l.) und Herbert Prohaska, die einst einen besonders guten Draht zueinander hatten. Rapid-Fans nahmen es Peter Pacult (l.) übel, dass er aus der Freundschaft seit Kindheitstagen zu Andreas Ogris (r.) nie ein Geheimnis gemacht hat. Spieler der heutigen Generation fahren miteinander auf Urlaub. So trafen sich Stefan Maierhofer (r.) und Manuel Ortlechner mit anderen Kollegen auf Ibiza, ... ... Rubin Okotie (l.) flog mit Andreas Lukse (r.) nach Miami. In der Nacht davor beendete der Ex-Nachwuchs-Teamgoalie allerdings mit einer Schlägerei seine Rapid-Karriere. Eine schmerzhafte Verbindung pflegten Steffen Hofmann (r.) und Peter Hlinka, die erfolgreich für Rapid kickten: Beide laborierten lange an einer Schambeinentzündung. Hofmann holte Erkundigungen beim wieder fitten Hlinka ein: "Ich wusste, wie sehr das schmerzt und konnte Steffens Verzweiflung nachvollziehen." Das größte Naheverhältnis pflegten Alexander Grünwald (l.) und Guido Burgstaller, die sich in Wien-Meidling sogar eine Wohnung teilten. Erst als klar war, dass sie Wiener Neustadt in verschiedene Richtungen verlassen, lösten sie den Mietvertrag auf. Über die bestehen gebliebene Freundschaft sprechen die Derby-Rivalen im KURIER.

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(kurier / Alexander Strecha, Alexander Huber) Erstellt am
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