Das bislang letzte Nations-League-Spiel bestritt Österreich in Nordirland. 

© REUTERS/CLODAGH KILCOYNE

Sport Fußball
09/24/2019

Der Tag der Entscheidungen für den europäischen Fußball

Heute tagt in Slowenien das UEFA-Exekutivkomitee. Es dürften diverse wichtige Beschlüsse gefasst werden.

Das UEFA-Exekutivkomitee trifft bei seiner Sitzung am Dienstag (13.30 Uhr) gleich mehrere wichtige Entscheidungen. Eine Reform der Nations League steht an, ebenso die Entscheidung, wer den Zuschlag als Gastgeber für das Endspiel der Champions League 2022 bekommt. Zudem werden im slowenischen Ljubljana noch die genauen Regularien für die Auslosung zur EM-Endrunde 2020 beschlossen.

NATIONS LEAGUE:

Sie spaltet die Geister: In Deutschland etwa wurde viel gemosert über den neuen Wettbewerb, in anderen Ländern ist man hingegen begeistert von der Nations League. Deswegen soll die A-Liga, die höchste Staffel, von zwölf auf 16 Teams erweitert werden. Dann hätte jedes Teams sechs statt vier Spiele und jeder Verband noch höhere Einnahmen. 

Ex-Weltmeister Deutschland würde dann wie Österreichs EM-Quali-Gegner Polen, Kroatien und Island der sportliche Abstieg in die B-Liga erspart bleiben. In der Liga B wäre nach aktuellem Stand auch Österreich vertreten. Das ÖFB-Team hatte bei der erstmaligen Austragung im Herbst 2018 in der Gruppe hinter Bosnien-Herzegowina und vor Nordirland Platz zwei belegt.

CHAMPIONS LEAGUE:

Eigentlich sollte der Gastgeber für das Finale 2021 im Mai bestimmt werden. In München und St. Petersburg gab es aber zwei Kandidaten, von denen keiner brüskiert werden sollte. Also schrieb die UEFA auch noch die Endspiele 2022 und 2023 aus. Die noch nicht bestätigte, aber sehr wahrscheinliche Lösung lautet nun: St. Petersburg bekommt das Endspiel 2021. München ist 2022 und damit genau zehn Jahre nach dem dramatischen Finale dahoam„ des FC Bayern gegen Chelsea (3:4 i.E.) wieder dran. 2023 bekommt London den Zuschlag, 100 Jahre nach Eröffnung des legendären Wembley Stadions.

EM-AUSLOSUNG:

Zwölf Gastgeber machen die EM-Endrunde für die UEFA zu einer logistisch komplizierten Angelegenheit. Auch die Zeremonie zur Ermittlung der sechs Vorrundengruppen am 30. November in Bukarest ist speziell. Es wird wohl ein System aus Setzen und Ziehen geben, das die UEFA-Funktionäre nun offiziell verabschieden. Alle qualifizierten Gastgeber müssen in ihrer Heimgruppe spielen.

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