Das Trainerkarussel ist in voller Fahrt

Eine junge Frau hält ein Schild mit der Aufschrift „Come Back Jose“ und Bildern von José Mourinho.
Real Madrid, Chelsea und Manchester City sind noch auf der Suche nach einem neuen starken Mann.

Die Bayern haben schon im Jänner alles klar gemacht mit Josep Guardiola. Der ehemalige Erfolgstrainer des FC Barcelona hatte sich ein Jahr Auszeit gegönnt. Die Münchner waren ihrer Zeit voraus, denn im Frühjahr ist ein spektakuläres Trainerkarussell in Gang gekommen.

Manchester United, Manchester City, Chelsea, Real Madrid, Inter Mailand – so viele europäische Topklubs suchten oder suchen noch immer neue Männer für ihre Trainerbänke.

Einen der prestigeträchtigsten Jobs der Fußballwelt gibt es in Madrid zu vergeben. Nach drei Jahren hat sich Real von José Mourinho getrennt. Favorit auf die Nachfolge des Portugiesen ist der Italiener Carlo Ancelotti, der bei Paris St-Germain bereits um seine Freigabe gebeten hat. Klubchef Nasser Al-Khelaifi hat Ancelotti, der noch bis 2014 beim frisch gekürten französischen Meister unter Vertrag steht, aber bislang eine Absage erteilt.

Sollte es mit Ancelotti nicht klappen, hat Real angeblich auch Tottenham-Coach André Villas-Boas als Alternative im Visier.

Mourinho selbst wird aller Wahrscheinlichkeit nach zum FC Chelsea zurückkehren, den er zwischen 2004 und 2007 zu zwei Meisterschaften und einem FA-Cup-Sieg geführt hat.

Der Spanier Rafael Benitez hat seinen Job bei Chelsea verloren, aber schon einen neuen gefunden, er geht nach Neapel. Denn dort hat Walter Mazzarri gekündigt, um bei Inter Mailand die Nachfolge von Andrea Stramaccioni anzutreten.

Manchester City hat sich nach dem verlorenen Cupfinale von Roberto Mancini getrennt.

Eine heiße Aktie bei den Klubs ohne Trainer ist Manuel Pellegrini, der bekanntgegeben hat, dass er Málaga verlassen wird. Aber auch Laurent Blanc und Raymond Domenech werden genannt, vor allem, wenn Ancelotti Paris verlässt.

Ganz schnell ging der Trainerwechsel bei Manchester United über die Bühne: Dort folgt David Moyes auf Sir Alex Ferguson.

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