Das ist Aserbaidschan

Berti Vogts ist dort Trainer. Was Sie sonst noch über Österreichs nächsten Länderspiel-Gegner wissen sollten.

Aserbaidschanisches Postkartenidyll: Ein Esel leckt Salz an einem Salzsee 25 km nordwestlich der Hauptstadt Baku. Aserbaidschan ist durchaus mit Österreich vergleichbar: Mit 86.600 km² ist der Staat am Kaspischen Meer nur unwesentlich größer als Österreich. Auch die Einwohnerzahl ist mit 9 Millionen nur geringfügig höher als jene Österreichs. Der Deutsche Berti Vogts ist seit April 2008 Trainer der aserbaidschanisches Fußball-Nationalmannschaft. Ihm gefällt's in der größten Kaukasus-Republik: "Vor allem die Hauptstadt Baku ist eine total interessante Stadt", erklärte Vogts in der deutschen Zeitung Die Welt. "Ich sage nicht umsonst immer wieder zu Freunden oder Bekannten, dass sie mal nach Baku und vielleicht nicht unbedingt nach Florenz, Barcelona oder wohin auch immer fliegen sollen", so Vogts. International für Aufmerksamkeit sorgte Aserbaidschan heuer durch den Gewinn des Eurovision Song Contests. Jahrelang war Aserbaidschan vor allem für den Konflikt mit Armenien um die Kaukasusregion Berg-Karabach  bekannt. Aserbaidschan, das 1991 durch den Zusammenbruch der Sowjetunion unabhängig wurde, ist vom Islam geprägt. Aserbaidschan ist reich an Bodenschätzen. Dank seiner Öl- und Gasvorkommen wächst die Wirtschaft rasant, Rohöl macht über 85 Prozent der Exporte aus. Vom Klima her bietet Aserbaidschan eine Vielfalt wie nur wenige Länder auf der Welt. Von den insgesamt auf der Erde existierenden elf Klimazonen finden sich dort neun. Die Lebenserwartung in Aserbaidschan liegt mit 71 Jahren etwas unter dem Durchschnitt in westlichen Ländern wie Österreich.

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(KURIER.at / jos) Erstellt am
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