Sport | Fußball 13.06.2018

Darf Grozurek ablösefrei zu Sturm Graz wechseln?

© Bild: APA/ERWIN SCHERIAU / ERWIN SCHERIAU

Der Admiraner bekämpft seine Vertragsverlängerung, die Südstädter rechnen mit einem Gerichtstermin.

Die Zahl der juristischen Auseinandersetzungen in der Bundesliga wird nicht weniger. Nach Hartberg, Wiener Neustadt und St. Pölten ist auch die Admira in einen Streitfall verwickelt.

Es geht um Lukas Grozurek und seinen Vertrag bei den Südstädtern: Der linke Flügel will sich nach einer starken Saison einen ablösefreien Transfer nach Graz erkämpfen. Sturm sucht einen Röcher-Nachfolger, Einigung über einen „normalen“ Transfer wurde bisher aber nicht erreicht. Heute um 17.30 Uhr werden die involvierten Parteien vom zuständigen Bundesliga-Senat 2 angehört.

Konkret wird über die Verlängerung per Klausel bis 2019 diskutiert werden. Grozurek bzw. seine Berater von „Stars & Friends“ sind der Meinung, dass diese Option ungültig wäre. Admira-Manager Amir Shapourzadeh ist ganz anderer Meinung: „Der Spieler hat den Vertrag mit Option selbst und freiwillig unterschrieben. Für mich ist ganz klar, dass er nur gegen eine passende Ablöse wechseln könnte.“

Schlichtungsverfahren

Das Ziel des Schlichtungsverfahrens wäre an sich, eine Lösung ohne Gericht zu schaffen. Shapourzadeh, der sich an den Fall Monschein vor einem Jahr erinnert fühlt, ist skeptisch: „Das wird wohl beim Arbeitsgericht weitergehen.“

Für Monschein zahlte die Austria schließlich rund 600.000 Euro Ablöse.

( kurier.at ) Erstellt am 13.06.2018