Pechvögel
5 - Boris Prokopic (Rapid): Ein Stehaufmännchen mit Hang zu schweren Verletzungen. Liegt wieder mal am Boden.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Rapid-Sorgen
10/31/2012

Cup: Alte Bekannte und viele Verletzte

Während Salzburg zum Regionalligisten Kalsdorf muss, empfängt Rapid den SCR Altach.

Klein gegen Groß lautet das Motto der Mittwoch-Partien in der 3. Cup-Runde. Der Bundesliga-Tabellenführer Austria trifft auf den Regionalliga-Klub Villacher SV an, der Liga-Zweite Salzburg auf Kalsdorf und damit auf einen weiteren Klub aus der Regionalliga Mitte. Ein Heimspiel hat aber nur der Ligadritte – Rapid muss dafür aber gegen einen Erste-Liga-Klub antreten und empfängt Altach.

Für einen Villacher ist das Duell mit der Austria etwas ganz besonderes, für Teammanager Günther Kronsteiner. Der führte nämlich die Austria als Cheftrainer gemeinsam mit Coach Lars Söndergaard zu ihrem größten Erfolg im dritten Jahrtausend. 2005 erreichte Kronsteiner mit den Wienern das Viertelfinale im UEFA-Cup und scheiterte nur mit viel Pech an Parma. "Ich habe bei der Austria noch viele Freunde. Es wird von uns trotzdem keine Geschenke geben. Wir werden jedenfalls alles für eine Überraschung tun", sagt der 59-Jährige, dessen Nachfolger bei der Austria übrigens der aktuelle Austria- Trainer Peter Stöger war.

Salzburg bekommt es nach dem Wiener Sportklub und Stegersbach zum dritten Mal in dieser Cupsaison Saison mit einer Regionalliga-Mannschaft zu tun. "Wir wissen also, was uns erwartet und werden den Gegner sehr ernst nehmen", sagt Trainer Roger Schmidt vor dem Spiel in Kalsdorf bei Graz. Die Salzburger werden übrigens auf die im Cup übliche Einnahmenteilung verzichten.

Bei Rapid haben sich am Wochenende sieben (!) Spieler verletzt. Neben Hofmann, Drazan, Heikkinen und Alar erwischte es bei den Amateuren mit Dobras, Starkl und Behrendt genau jene Talente, die zum Profi-Kader gehören. Deshalb kann Rapid gegen Altach (19.30 Uhr) im Hanappi-Stadion nicht einmal den üblichen 18-Mann-Kader stellen. Prokopic steht vor seinem Comeback bei den Profis. "Wir nehmen das Spiel sehr ernst und haben Altach genau beobachtet", sagt Trainer Schöttel.

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