Cleverley, Englands neuer Held
Kennen Sie Tom
Cleverley? Wahrscheinlich nicht, denn bei der EM war der 23-jährige Engländer nicht dabei. Nach seinem erst zweiten
Länderspiel, dem 5:0 im ersten WM-Qualifikationsspiel in Moldawien, ist der Mittelfeldspieler von Manchester United aber schon der neue Hoffnungsträger der Engländer.
"Er war 90 Minuten lang exzellent. Wenn man ihn sieht, versteht man, warum Sir Alex Ferguson so zufrieden mit ihm ist", lobte Teamchef Roy Hodgson Cleverly. Und auch Frank Lampard war voll des Lobes über seinen neuen Teamkollegen: "Es ist eine Freude, mit ihm zu spielen. Tom wird für viele Jahre der Mittelpunkt des Teams sein."
Noch nie haben die Italiener in Bulgarien gewinnen können. Und dabei ist es auch am Freitag ohne die EM-Stars Mario Balotelli und Antonio Cassano geblieben. Nur dank Pablo Osvaldo, einem gebürtigen Argentinier, blieb dem Vize-Europameister in Sofia eine Blamage erspart.
Dem 26-jährigen Stürmer vom AS Roma gelangen in seinem dritten
Länderspiel für Italien beide Treffer zum 2:2-Remis. Die italienischen Medien übertrieben wieder einmal mit ihrer Kritik. "Brutta Italia", titelte Tuttosport. "Hässlich" sei der Auftritt der "Azzurri" gewesen. "Wo ist das schöne Spiel hin?", fragte die Gazzetta dello Sport.
Erfolgreich in die
WM-Qualifikation sind hingegen die EM-Enttäuschungen Niederlande, Russland und Frankreich gestartet. Die Elftal besiegte mit Neo-Bondscoach Louis van Gaal nach vier Pleiten in Serie die Türkei 2:0. Die Franzosen übersprangen mit einem knappen 1:0 in Finnland die erste Hürde. "Es ist nie selbstverständlich, sich auswärts durchzusetzen – vor allem nicht gegen eine Mannschaft, die abwartender spielte als wir dachten", meinte Neo-Teamchef Didier Deschamps. Die Russen besiegten mit Neo-Teamchef Fabio Capello Nordirland mit 2:0.
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