City gewinnt Manchester Derby
Die englische Meisterschaft ist wieder spannend: City gewinnt das 163. Manchester Derby gegen United durch einen Kopfballtreffer von Vincent Kompany verdient mit 1:0 und ist dank der besseren Tordifferenz neuer Tabellenführer.
Die Partie konnte lange Zeit mit dem Hype im Vorfeld nicht mithalten. Beide Mannschaften begannen vorsichtig und waren vor allem bemüht keine Fehler zu machen, wobei City nach den ersten Minuten etwas mehr vom Spiel hatte.
Die großen Torchancen ließen allerdings auf sich warten:
Sergio Agüero vergab erst per Volley (25. Minute) und dann per Aufsetzer (36.)
Der einzige und entscheidende Treffer fiel dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Vincent Kompany einen Corner von David Silva wuchtig per Kopf im United-Tor versenkte.
Keine Torchance für United
Keine Überraschung, ist City doch die Mannschaft die am öftesten aller Premier-League-Teams nach einem Eckball traf (14).
Wer sich in der zweiten Hälfte ein Aufbäumen Uniteds erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht: Der Titelverteidiger kam auch nach der Pause zu keiner einzigen klaren Torchance und wurde in der Schlussphase von City regelmäßig ausgekontert. Da half es auch nichts, dass sich Sir Alex ein hitziges Wortgefecht mit seinem Gegenüber
Roberto Mancini an der Seitenlinie lieferte (77.).
City bleibt mit 17 Siegen und nur einem Unentschieden in 18 Spielen weiter die beste Heimmannschaft der Liga.
Die Favoritenrolle wollte City-Trainer Mancini aber auch nach dem Erfolg nicht umhängen: "United hat die leichtere Auslosung." Und hat damit nicht unrecht. Während die Seinen in den letzten beiden Runden gegen Champions-League-Aspirant Newcastle (auswärts) und Abstiegskandidat Queens Park Rangers (daheim) ran müssen, stehen für United die Mittelständler Swansea (daheim) und Sunderland auf dem Pogramm.
Uniteds 12-facher Meistermacher Ferguson wirkte nach der Pleite einigermaßen zerknirscht. "Das ist ein verheerendes Ergebnis. Sie sitzen nun am Steuer", sagte der in dieser Saison womöglich titellose Sir zerknirscht und rot vor Ärger. "Es ist noch nicht vorbei, es sind noch Spiele zu spielen. Aber acht Tore Vorsprung ist ein großer Vorteil zu diesem Zeitpunkt."
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