Guardiola schwärmt von David Alaba

Bayern Munich's head coach Guardiola gestures as B
Foto: Reuters/AHMED JADALLAH Symbolik: Guardiola steht hinter Alaba.

Der Österreicher sei ein "unglaublicher Spieler" und ein "überragender Mensch".

Der FC Bayern will den Viertelfinaleinzug in der Champions-League gegen Arsenal ohne Zittern schaffen. Begleitet vom Steuerprozess gegen Präsident Uli Hoeneß tritt der Titelverteidiger am Dienstag (20.45 Uhr/live Puls 4) mit einem 2:0-Vorsprung im Rücken gegen die Gunners an.

Die Causa Hoeneß soll jedenfalls nicht ablenken. Guardiola sagte: "Das Beste, Uli zu helfen, ist, das Spiel zu gewinnen." Der Spanier ist mehr als zuversichtlich, wie auch seine neueste Aussage über David Alaba zeigt: "David ist immer da! Immer! Er ist ein unglaublicher Spieler. Er hat keine Angst, Fußball zu spielen. Er ist diszipliniert und ist immer auch Denker für die Mannschaft, nicht nur für sich selbst. Bayern hat mit diesem Spieler für die nächsten Jahre einen überragenden Spieler. Einen überragenden Menschen."

Die Hoffnung lebt

Arsenal hat die Hoffnung auf den Aufstieg noch nicht aufgegeben. Diese ruht jedoch einzig auf der Münchner Selbstzufriedenheit, welche den Bayern im gleichlautenden Achtelfinal-Duell des Vorjahres fast zum Verhängnis wurde. Nach einem 3:1 in London schafften die Münchner den Aufstieg knapp – trotz einer 0:2-Heimniederlage. Arsenal-Coach Arsene Wenger denkt positiv: "Die Statistiken sprechen gegen uns, aber wenn die Leistung stimmt, haben wir Chancen."

Mit Blick auf die Statistik müsste der FC Bayern eine historische Niederlage erleiden, um noch auszuscheiden. Der Rekordmeister hat von den bisher 88 Heimspielen in der Champions League keines mit drei oder mehr Toren Differenz verloren.

In Madrid empfängt Atletico nach dem 1:0-Auswärtssieg den AC Milan als Favorit. Die Spanier peilen den ersten Aufstieg in die Runde der letzten acht Mannschaften seit 17 Jahren an.

Bilder vom Hinspiel

Arsenal-Coach Wenger hatte vor dem Match gegen die Münchner Bayern "Fußball mit Stil" angekündigt. Und tatsächlich starteten die Gunners mit viel Schwung in die Partie. In der achten Spielminute holte Bayerns Boateng im Strafraum Özil von den Beinen. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte schoss selber, Neuer hielt den schwach geschossenen Strafstoß. Özil ärgerte sich über die vergebene Chance, seine Mannschaft in Führung zu bringen. In der 37. Minute gab es den nächsten Elfer, diesmal auf der Gegenseite. Arsenal-Keeper Szczesny kam bei einem langen Ball zu spät, lediglich Robbens Beine erreichte der Pole. Dafür gab es Rot - eine glasklare Entscheidung des Unparteiischen. Szczesny schwächte sein Team, sein Landsmann Fabianski ersetzte ihn im Kasten der Londoner. David Alaba trat zum Strafstoß, sein Schuss ging an die Stange. Mit einem 0:0, aber auch einem Londoner weniger, ging es in die Pause. Besser als Alaba und Özil machte es in Minute 54 Toni Kroos, der den Ball aus 16 Metern in den rechten Winkel zirkelte. Thomas Müller machte in der 88. Minute alles klar. Der eingewechselte Stürmer drückte eine Lahm-Flanke mit dem Kopf ins Arsenal-Gehäuse. In Mailand übernahmen die Gastgeber von Beginn an das Kommando. Die besten Chancen ließen Kaka, Balotelli und Poli liegen. Von den Gästen aus Madrid war kaum etwas zu sehen. Erst in der Schlussphase der zweiten Hälfte, die mäßigen Fußball zu bieten hatte, kamen die Spanier besser ins Spiel. In der 83. Minute war dann Diego Costa zur Stelle. Atleticos bester Stürmer köpfelte einen Ball ins Eck, Milan-Keeper Abbiati konnte da nur zuschauen. Costa, der davor kaum in Erscheinung getreten war, avancierte zum Matchwinner und vermieste somit... ... Clarence Seedorf in seinem ersten Spiel als Trainer in der Königsklasse die Laune. Milan steht nun im Rückspiel in Madrid eine äußerst schwere Aufgabe bevor.
(kurier) Erstellt am
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