Champions League
10/23/2013

Die Luxusprobleme des FC Messi

Nach dem 1:1 in Mailand wird sich Barcelona vor dem Clásico steigern müssen.

Mit selbstsicherem Gang führte Felix Brych die Mannschaften auf das Feld. Viele Augen waren beim Champions-League-Duell zwischen AC Milan und dem FC Barcelona auf den deutschen Schiedsrichter gerichtet. Das Missgeschick, als Brych im Bundesligaspiel HoffenheimLeverkusen ein Phantomtor anerkannte, hatte auch in Spanien und Italien für Aufsehen gesorgt. Doch Brych ließ sich nicht irritieren und zeigte am Dienstag eine souveräne Leistung.

Brychs Pfiffe interessierten in Spanien und Italien jedoch nur am Rande. Vielmehr stand die Leistung von Lionel Messi bei seinem Comeback in der Königsklasse im Mittelpunkt. Mit seinem Treffer zum Ausgleich (23. Minute) bewahrte der Weltfußballer Barcelona beim 1:1 vor einer Niederlage. Zuvor hatte Robinho (9.) die Italiener in Führung geschossen. „Messi und Punkt. Auf den Argentinier ist immer Verlass“, schrieb El Mundo Deportivo über den 26-Jährigen. „Entzückender Messi“, kommentierte der italienische Corriere dello Sport, „Barcelona gleicht mit der Magie von Leo aus.“

Trotz des gelungenen Comebacks war das Remis für die Spanier eine Enttäuschung. „ Die Blau-Roten haben ihre Einzigartigkeit verloren“, schrieb El País. Der Dämpfer macht den Fans Sorgen für das Derby gegen Real Madrid: Das Spiel der Katalanen war einfallslos, im Clásico am Samstag wird sich Barcelona steigern müssen.

Jubeln durfte hingegen Dortmund: Zwei Spiele musste Trainer Jürgen Klopp auf der Tribüne sitzen, zwei Mal konnten die Deutschen gewinnen. Nach dem Erfolg über Marseille (3:0) siegten die Deutschen bei Arsenal 2:1. Für den späten Siegestreffer sorgte Robert Lewandowski – jener Stürmer, der vor der Saison Dortmund so gerne verlassen hätte.

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