Sport | Fußball
23.07.2018

Champions League: Auf Salzburg warten viele alte Bekannte

Österreichs Serienmeister erfährt am Montag, wer die erste Hürde auf dem Weg in die Gruppenphase sein wird.

„Wir gehen das Thema Champions League wieder an, mit allem, was wir haben!“ Salzburg-Trainer Marco Rose gibt das Motto vor für den elften Anlauf des österreichischen Serienmeisters, um endlich erstmals in der mittlerweile 13-jährigen Ära Red Bull den Sprung in die Gruppenphase der europäischen Eliteliga zu schaffen.

Zwei Gegner müssen die Salzburger in diesem Sommer ausschalten. Heute Mittag erfährt Rose, wer die erste Hürde für seine Mannschaft sein wird. In der UEFA-Zentrale in Nyon am Genfer See wird die 3. Qualifikationsrunde der Champions League ausgelost (ab 12 Uhr).

Da erst am Dienstag und Mittwoch die Hinspiele der 2. Champions-League-Qualifikationsrunde stattfinden, ist die Chance groß, dass die Salzburger auf einen Aufsteiger aus dieser treffen werden. In zweieinhalb Wochen geht es dann für den österreichischen Serienmeister auch sportlich los.

Gesetzter Meister

Salzburg ist bei der Auslosung gesetzt. Von den sechs möglichen Drittrunden-Gegnern steht nur einer fest: der griechische Meister AEK. Die Athener, die vergangene Saison gegen die Austria in der Europa-League-Gruppenphase zwei Mal remisierten, sind schon 2007 auf Red Bull getroffen. Damals scheiterten die Salzburger in der 1. UEFA-Cup-Runde mit dem Gesamtscore von 1:3.

AEK Athen ist allerdings nicht der einzige alte Bekannte, auf den die Salzburger am 7./8. (Hinspiel) sowie am 14./15. August (Rückspiel) treffen können. Drei der weiteren zehn möglichen Gegner haben in den letzten Jahren schon die Wege des österreichischen Serienmeisters gekreuzt.

Mit Malmö FF wurden besonders schlechte Erfahrungen gemacht. 2014 und 2015 war gegen die Schweden in der Champions-League-Qualifikation Endstation. Beide Male wurde das Auswärtsspiel 0:3 verloren. Malmö, derzeit Sechster in der Allsvenskan, muss aber zunächst erst den rumänischen Meister Cluj ausschalten.

Positiv und negativ sind die Salzburger Erfahrungen mit Dinamo Zagreb. 2009 wurden die Kroaten in der 3. Qualifikationsrunde ausgeschaltet, 2016 war im Play-off Endstation. Dinamo, mittlerweile betreut von Ex-Austria-Coach Nenad Bjelica, bekommt es in der 2. Qualifikationsrunde mit Hapoel Beer-Sheva aus Israel zu tun.

Auch Suduva Marijampole ist ein möglicher Gegner. Die Litauer wurden 2008 in der UEFA-Cup-Qualifikation ausgeschaltet. In der 1. Qualifikationsrunde gelang Suduva (mit Ex-WAC-Stürmer Topcagic) eine Überraschung. Man kam gegen APOEL Nikosia, vergangene Saison noch in der CL-Gruppenphase, weiter. Der zweite Gegner der Litauer ist nun Roter Stern Belgrad.

Die anderen möglichen Salzburg-Kontrahenten sind der Sieger aus BATE Borissow (BLR) gegen HJK Helsinki (FIN) und der Sieger aus Skendija Tetovo (MKD) gegen Sheriff Tiraspol (MDA).

Auch Sturm im Lostopf

Für die Grazer beginnt die Champions-League-Qualifikation am Mittwoch mit dem Hinspiel der 2. Runde bei Ajax Amsterdam (20.30 Uhr, live ORFeins). Auch im Nicht-Meister-Weg wird heute ab 12 Uhr die 3. Qualifikationsrunde ausgelost. Auf den Sieger des Duells der Vizemeister aus Österreich und den Niederlanden warten vier mögliche Gegner: Fenerbahçe Istanbul (TUR), Spartak Moskau (RUS), Standard Lüttich (BEL) und Slavia Prag (CZE).