Fokussiert auf Wolfsberg: Salzburg-Profi Kevin Kampl (li.) und sein Trainer Roger Schmidt.

© APA/EPA/OLAF KRAAK

Sonntagsspiel
03/16/2014

Salzburg muss Meisterfeier noch verschieben

Ein Sieg gegen den WAC macht den Titel noch nicht fix, weil Grödig gepunktet hat.

Tomi heißt der Spielverderber für die Salzburger. Der Spanier in Diensten von Grödig verhinderte, dass die Bullen schon heute den Meistertitel fixieren können – mit seinem Ausgleich gegen Wacker Innsbruck im Samstag-Nachmittagsspiel.

Aber aufgeschoben ist ja noch lange nicht aufgehoben. Ein Sieg und ein Remis fehlen den Salzburgern, um den Meistertitel aus eigener Kraft zu holen. Die Rechnung ist einfach: Vier Punkte aus den beiden Heimspielen heute gegen den WAC und am kommenden Sonntag gegen Wr. Neustadt reichen, dann steht der Meister acht Runden vor dem Saisonende fest.

Es ist lange her, dass die Salzburger ein Heimspiel nicht gewonnen haben. Am 22. September 2013, also fast vor einem halben Jahr, ging der Bundesliga-Tabellenführer zum letzten Mal nicht als Sieger vom Rasen der Red-Bull-Arena. Der Gegner hieß damals Wolfsberg. Wie die Kärntner zu diesem 2:2 gekommen sind, wissen sie wohl bis heute nicht. Aber das wird ihnen herzlich egal sein. Salzburg spielte seinerzeit jedenfalls starke 60 Minuten, verwertete aber nur zwei einer Unzahl an Chancen und wurde für die Ineffizienz schlussendlich bestraft.

Heute gastieren die Wolfsberger erstmals wieder in Salzburg (16.30 Uhr, live ORFeins, Sky). WAC-Trainer Dietmar Kühbauer ist leiser Hoffnung, dass die Wiederholung der Überraschung gelingt: "Wir werden sicher nicht hinfahren, um die Niederlage möglichst gering zu halten. Aber da müssen wir eine absolute Topleistung abrufen", meint der Burgenländer. Dann müssen seine Spieler aber das Gegenteil jener Leistung zeigen, die sie letzte Woche beim 2:3 gegen die Admira geboten haben: "Wir müssen bereit sein, mehr zu tun und im Kopf wacher sein. Wenn nicht, kann es ein böses Ende nehmen", mahnt er.

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