Herthas Adrian Ramos spielte mit der HSV-Verteidigung Katz' und Maus.

© APA/EPA/AXEL HEIMKEN

Deutsche Bundesliga
02/09/2014

"Dino" HSV auf dem Weg zum ersten Abstieg

Die Hamburger verloren zum sechsten Mal in Folge, die Fans toben.

Das hat es noch nie gegeben: Der stolze HSV, unter Trainer Ernst Happel noch Europacupsieger, hat sechs Spiele in Folge verloren. Damit rückt näher, was sich beim Traditionsverein keiner vorstellen konnte: Der letzte „Bundesliga-Dino“ könnte erstmals absteigen. Noch läuft die Uhr im Hamburger Stadion, die anzeigt, wie viele Jahre der HSV schon durchgehend erstklassig spielt. Diese 51 Jahre sind ein landesweiter Rekord; die Bayern waren bei der Bundesliga-Gründung noch nicht erstklassig.

So wie der HSV in den letzten Spielen aufgetreten ist, scheint der Gang in die zweite Liga aber unvermeidbar. Nach dem 0:3 gegen Hertha verloren auch die Fans die Nerven. Einige attackierten Spieler, die sich den aufgebrachten Anhängern nach der Pleite stellen wollten.

Ab Sonntagnachmittag tagten die zerstrittenen Funktionäre. Fliegt der Vorstand? Fliegt Trainer Bert van Marwijk? Oder auch der schon bei seinen Stationen in Österreich unglücklich agierende Sportdirektor Oliver Kreuzer?

Felix Magath brachte sich schon Sonntagmittag in Stellung. Auf Facebook wandte sich der frühere HSV-Spieler direkt an die Fans und ließ keinen Zweifel, dass er den Klassenerhalt schaffen würde. Magath schrieb jedoch versehentlich „Kassenerhalt“. Was prompt für Spott und Häme sorgte, weil Magath bei seinen letzten Stationen (Wolfsburg, Schalke) tatsächlich mit beiden Händen in die Kassen griff, um unzählige Spieler zu kaufen.

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