Klare Sache: Salzburg (Mane, mi.) hatte mit Grödig noch nie Probleme.

© APA/KRUGFOTO

Bundesliga
02/07/2014

Der neue Fußball-Hit in Österreich

Sportlich hat das Salzburger das Wiener Derby überholt. Heute kommt es zum dritten Duell.

von Stephan Blumenschein

Salzburg ist ganz klar das Fußballland Nummer eins!“, sagt Hans Rinner, und der sollte es auch wissen. Immerhin ist der Steirer ja Präsident der österreichischen Bundesliga. Und ein flüchtiger Blick auf die Tabelle reicht, um Rinner recht geben zu müssen. Heute findet das Duell des überlegenen Tabellenführers gegen den ersten Verfolger statt, und es ist ein Salzburger Nachbarschaftsduell: Red Bull gegen Grödig (16.30 Uhr, live Sky Sport Austria).

Zuseher fehlen

Sportlich hat das Salzburger dem am Sonntag stattfindenden Wiener Derby also zumindest diese Saison den Rang abgelaufen, in der Zuschauergunst noch nicht. Fünfstellig wird der Fanzuspruch in der Red Bull Arena wohl schon sein, 17.000, wie im mittlerweile ausverkauften Hanappi-Stadion, werden eher nicht kommen.

Die ersten beiden Salzburger Derbys in der Bundesliga-Geschichte endeten mit klaren Red-Bull-Siegen (4:1 in der Red Bull Arena, 3:0 in Grödig). Auch dieses Mal ist der Tabellenführer klarer Favorit. „Eine Topleistung wird notwendig sein. Aber wenn wir die abrufen, dann bin ich mir sicher, dass wir gewinnen werden“, meint Salzburg-Coach Roger Schmidt.

Der Deutsche und sein Team können mit einem Sieg den Vorsprung auf den ersten Verfolger auf 17 Punkte ausbauen. Doch selbst dann will sich Schmidt nicht zum Titel gratulieren lassen. „Ich mag die verfrühten Glückwünsche nicht und würde das auch bei einer anderen Mannschaft, die einen großen Vorsprung hat, nicht machen. Es ist eine Frage des Respekts, dass man erst dann gratuliert, wenn es so weit ist“, erklärt der 46-Jährige.

Bayern-Talent

Im Vorfeld des Spitzenspiels ist bei Salzburg eine weitere Personalentscheidung gefallen. Der deutsche U-20-Teamspieler Benno Schmitz wurde ab Sommer verpflichtet. Der 19-Jährige, der einen Vertrag bis 2017 bekommt, spielt bei den Bayern-Amateuren, trainierte aber auch schon bei den Bayern-Profis wie im Jänner im Trainingslager in Doha. „Er kann als Rechtsverteidiger sowie als Sechser eingesetzt werden und passt in unser Anforderungsprofil“, sagt Ralf Rangnick über den ablösefreien Defensivspieler.

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