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Sport Fußball
12/18/2019

Bukarest oder Österreich - der ÖFB muss sich bald entscheiden

Bis Weihnachten soll der EURO-Reiseplan feststehen, doch der ÖFB hat noch kein Quartier gebucht.

Unter dem Weihnachtsbaum des ÖFB soll die komplette EURO-Reise 2020 liegen. Die späteste Deadline ist ohnehin der 15. Jänner 2020, wenn alle Teilnehmer der UEFA ihre Teambasecamps bekannt geben müssen, also den Standort, wo sie während der EURO residieren. „Wir können noch keinen Vollzug vermelden, weil wir noch alle Varianten überprüfen müssen“, erklärt ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold. Für den ÖFB kommen nur zwei Varianten in Frage: Entweder man logiert in Bukarest, wo man das erste und dritte Gruppenspiel am 14. und 22. Juni 2020 absolviert. Oder man bleibt in Österreich und fliegt zu allen drei Spielen.

Variante Bukarest

Die UEFA hat vier Hotels und Trainingsmöglichkeiten vorgegeben, die man als teilnehmende Nation jedoch nicht zwingend buchen muss. Während der ÖFB noch überlegt, hat sich die Ukraine schon Hotel und Trainingsgelände gesichert. „Bukarest ist eine Möglichkeit und immer noch ein Thema“, so Neuhold, der aber auch auf Risiken hinweist: Sollte sich Rumänien noch qualifizieren und Österreichs Gruppengegner sein zum Auftaktspiel, dann befürchtet der ÖFB Nachteile für Österreich. Angefügt wird auch die Sprachbarriere, die man aber auch 2016 in Frankreich hatte.

Centrul de Fotbal Mogosoaia

Centrul de Fotbal Mogosoaia

Centrul de Fotbal Mogosoaia

Voluntari – Bucharest

Voluntari – Bucharest

Generell stehen in Bukarest folgende Angebote zur Auswahl: Das Centrul de Fotbal mit einem Dreistern-Hotel, die Anlage Voluntari mit dem Hotel Caro (4 Sterne) und das Trainingszentrum des Klubs FCSB, vormals  Steaua Bukarest.

Variante Österreich

Bad Tatzmannsdorf und Frauenkirchen sind schon aus dem Rennen, ÖFB-Sponsor Burgenland muss nun doch nicht zwingend das Teambasecamp zur Verfügung stehen, obwohl dies lange Zeit naheliegend erschien.

Varianten sind nun auch Klagenfurt oder Seefeld in Tirol, wo vor der EURO die Deutschen schwitzen, ehe sie ihr Camp in Herzogenaurach aufschlagen. Damit würden Kapazitäten für Österreich frei werden. Für Klagenfurt und Innsbruck sprechen auch die nicht allzu großen Flughäfen, wo die Abwicklung recht flott vonstatten gehen würde.

Die Spieler würden bevorzugt in Wien bleiben, wo aber die Trainingsmöglichkeiten limitiert und die Anfahrtswege nicht kurz genug sind. Würde man im Steigenberger Hotel in der Innenstadt einchecken, hätte man jedes Mal mindestens 20 Minuten Fahrzeit zum Training.

Neuhold: "Mit allen in Frage kommenden Orte haben wir schon gute Erfahrungen gemacht." Und sie sind auch Trainingslager erprobt dank internationaler Vereine, die im Sommer gerne Österreich besuchen. Nur eine Destination kommt dabei fast nie in Frage: Wien.

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