Bremen schlägt HSV im Nord-Derby

Ein Fußballspieler wird von einem Ball im Gesicht getroffen.
In Bremen sind drei Österreicher mit von der Partie. Fuchs siegt mit Schalke, Frankfurts Hoffer darf kurz spielen.

Die gute Nachricht: Es war ein erfolgreicher Tag für Österreichs Legionäre in Deutschland. Die schlechte: Ein Torerfolg war keinem vergönnt.

Drei Österreicher waren in Bremen, beim Nord-Derby gegen den Hamburger SV, im Einsatz. Verteidiger Sebastian Prödl vergab schon in der Anfangsphase eine Topchance, als er vom Fünfer an HSV-Goalie Adler scheiterte. Auch Marko Arnautovic, der in der 80. Minute ausgewechselt wurde, hatte eine gute Möglichkeit.

Die Tore zum 2:0-Erfolg machten aber Hunt, der bei einem Strafstoß an Adler scheiterte, beim zweiten Versuch kurze Zeit später aber traf, und Pedersen. Zlatko Junuzovic werkte dieses Mal im defensiven Mittelfeld. Die Hamburger traten übrigens noch ohne Neuerwerbung Van der Vaart (keine Spielerlaubnis) und ohne den noch verletzten Niederösterreicher Paul Scharner an.

Sieger

Christian Fuchs war mit Schalke im Einsatz. Der 26-jährige Niederösterreicher bot beim 3:1-Erfolg über Augsburg eine ansprechende Leistung. Afellay wurde bei Schalke kurz vor dem Ende eingewechselt. Der Niederländer war erst aus Barcelona gekommen.

Gut in Schuss ist Bayer Leverkusen, der Gruppengegner von Rapid in der Europa League (25. Oktober und 8. November). Die Werkself schlug Freiburg problemlos mit 2:0. Die Treffer erzielten Castro und Wollscheid. Die Gäste hatten allerdings kein einziges Mal auf das Leverkusener Tor geschossen.

Den ersten Punkteverlust in der laufenden Bundesliga-Saison gab es für Dortmund. Der Meister und Cupsieger spielte in Nürnberg 1:1 – und hatte am Ende sogar noch das Glück der Tüchtigen.

Hoffenheim bliebt indes in der Krise. Nach dem Cup-Desaster (0:4 beim Regionalligisten Berliner AK) stehen die Hoffenheimer nach zwei Spielen noch ohne Punkt da. Am Samstag gab es ein peinliches 0:4 zuhause gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt, bei dem Erwin Hoffer in der 85. Minute kam. Zahlreiche Zuschauer verließen schon vor dem Abpfiff die Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim. Die Anzeichen verdichteten sich, dass Babbel nach der Länderspielpause nicht mehr Hoffenheim-Trainer sein könnte. Frankfurt ist vorübergehend Tabellenführer.

Am Samstagabend musste Düsseldorfs Schlussmann Robert Almer von der Bank aus mit ansehen, wie sich seine Kollegen vor heimischem Publikum mit 0:0 von Mönchengladbach trennten. Martin Stranzl spielte für die Gladbacher durch.

Schlager

Im Sonntags-Match könnte Bayerns 40-Millionen-Mann Martínez sein Debüt feiern. Coach Heynckes verriet aber nicht, ob der Spanier gegen Stuttgart im Kader steht. Bayern erweiterte den obersten Rang um 2000 Plätze. Damit werden erstmals 71.000 Zuschauer die Münchner Allianz Arena füllen. Bei Stuttgart wird Österreichs Teamstürmer Martin Harnik aller Voraussicht nach mit von der Partie sein.

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