Sport Fußball
05/12/2012

Bjelica: "Ein besonderer Tag"

Reaktionen nach dem Aufstieg von WAC/St. Andrä in die Bundesliga.

Nenad Bjelica (WAC/St. Andrä-Meistertrainer): "Das ist ein besonderer Tag für die Spieler, den Verein, Wolfsberg und Kärnten. Und natürlich auch für mich persönlich. Vor genau zwei Jahren habe ich meine Arbeit in Wolfsberg begonnen, deshalb war der 11. Mai der perfekte Tag, um aufzusteigen. Das 1:4 gegen Hartberg war alleine meine Schuld, da habe ich alles falsch gemacht. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie schuldlos ist. Wir haben nicht auf das LASK-Spiel geschaut. Erst zehn Minuten vor Schluss haben wir uns informiert. Vor der Saison waren wir auf keinen Fall die Favoriten. Vor dem ersten Match habe ich zur Mannschaft gesagt: Fünfter wäre gut, Dritter super und Erster ein Traum. Langsam haben dann alle angefangen an diesen Traum zu glauben. Wer 25 Runden auf Platz eins steht, bekommt aber auch Druck. Das konnten wir nur durchstehen, weil wir mental stark und wie eine Familie sind."

Dietmar Riegler (WAC/St. Andrä-Präsident): "Es ist ein Traum, dass der Aufstieg schon heute perfekt gemacht worden ist. Dass wir es eine Runde vor Schluss fixieren und uns die Meisterkrone aufsetzen konnten, ist umso schöner. Es war vor zwei Jahren nicht einmal ein Traum, in die Bundesliga zu kommen. Wir werden in Ruhe planen für die neue Saison. Wir werden eine Mannschaft formen, mit der wir in der Bundesliga bestehen können."

Christian Falk (WAC/St. Andrä-Toptorschütze): "Der Druck war riesengroß. Mir sind die Tränen gekommen. Jetzt wird einmal ordentlich gefeiert. Jetzt wird der Bus zum Partybus."

Walter Schachner (Trainer LASK): "Die Eintrittskarte für das Aufstiegs-Endspiel lag auf dem Silbertablett, aber man muss Grödig Respekt zollen, sie haben vor dem Ausgleich zweimal die Latte getroffen und das Remis verdient. Unser Abwehrverhalten war zu schwach. Den möglichen Aufstieg haben wir nicht heute verspielt, sondern schon früher, weil wir zu oft einen 1:0-Vorsprung hergeschenkt und zu viele Remis hatten. Wir hatten auch immer wieder veränderte Aufstellungen. Was mit der Lizenz wird, liegt nicht in meiner Hand. Für meine Vertragsverlängrung gibt es mit dem Präsidenten keinen Fixtermin, da warte ich ab. Ich habe schon öfter gesagt, dass ich gerne in Linz bin."

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