Belgien in EM-Quali gegen Österreich ohne De Bruyne

Kevin De Bruyne feiert mit seiner Familie den Gewinn der UEFA Champions League.
Der Star von Manchester City muss wegen einer Muskelverletzung auch gegen Österreich passen.

Das belgische Nationalteam muss im EM-Qualifikationsspiel am Samstag in Brüssel gegen Österreich und drei Tage später in Tallinn gegen Estland auf seinen Topstar verzichten. Manchester-City-Regisseur Kevin de Bruyne fällt nach seiner im Champions-League-Finale erlittenen Muskelverletzung aus. „Ich werde beim Nationalteam hundertprozentig nicht dabei sein. Das ist schade, denn ich hätte mein 100. Länderspiel gemacht“, wurde der 31-Jährige in der „Sun“ zitiert.

De Bruyne wurde beim 1:0 in Istanbul gegen Inter Mailand in der 36. Minute wegen einer Oberschenkel-Blessur ausgetauscht. Probleme in dieser Körperregion begleiten den Mittelfeldspieler nach eigenen Angaben schon seit zwei Monaten, weshalb er zuletzt einige Matches versäumte. „Ich habe es immer wieder hinbekommen, aber diesmal habe ich einen starken Riss gespürt und konnte nicht mehr weitermachen“, meinte der Belgier.

Wie lange De Bruyne ausfallen wird, ist noch offen. „Ich habe keine Ahnung. Wahrscheinlich wird es irgendwann in dieser Woche eine genauere Untersuchung geben.“ De Bruyne hat in der nun abgelaufenen Saison weit über 50 Pflichtspiele absolviert.

Arnautovic

Laut Marko Arnautovic sollte der Ausfall von Belgien-Star Kevin de Bruyne kein Nachteil sein. "Es ist natürlich ein Plus, dass er nicht gegen uns spielt", sagte der Wiener in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag", betonte aber auch: "Trotzdem haben die Belgier noch viele gute Spieler."

Das „Team der Saison“ der UEFA Champions League 2022/23 mit Haaland, De Bruyne und Kimmich.

Arnautovic kennt De Bruyne aus der gemeinsamen Zeit bei Werder Bremen. "Für mich ist er auf seiner Position der Beste der Welt", erklärte der Stürmer, der eine langwierige Knöchelverletzung weitgehend überwunden hat. "Ich bin noch nicht komplett schmerzfrei, aber damit kann ich umgehen", meinte Arnautovic.

Auf Spekulationen über einen Wechsel zu AC Milan angesprochen, sagte Arnautovic: "Ich habe noch zwei Jahre Vertrag bei Bologna, es passt alles. Man wird sehen, was in Zukunft passiert." Es gebe keinen Konflikt mit Bologna-Coach Thiago Motta. "Zwischen mir und dem Trainer ist alles gut."

Außerdem verriet der 34-Jährige, dass David Alaba bereits zum zweiten Mal Vater geworden ist. Demnach dürfte der ÖFB-Kapitän im Laufe des Montags im Teamcamp in Windischgarsten eintreffen. Im ersten Training am Sonntagnachmittag fehlte Alaba noch.

Kommentare