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Sport Fußball
12/05/2011

Austrias unbekannte Konstante

Eigenbau-Spieler und HTL-Absolvent Markus Suttner mauserte sich bei der Austria zum verlässlichen Stammspieler.

Plötzlich werden ihm Fragen gestellt. Auf einmal zeigen Medien Interesse an ihm, weil seine Leistungen gut und vor allem konstant sind. Tatsächlich wirft man einen Blick auf einen Spieler, der bisher stets im Schatten eines Barazite, Junuzovic, Linz oder Jun gestanden ist. Es ist eine ungewohnte Situation für den 24-jährigen Markus Suttner, dem unauffälligen, braven und soliden Linksverteidiger der Austria.

Er ist kein Lautsprecher, keiner, der in den Mittelpunkt drängt, wenngleich er das Rampenlicht auch nicht scheut. "Das ist nicht mein Charakter, so bin ich einfach nicht." Glänzen mögen doch gefälligst andere, er will einfach nur seine Leistung bringen.

Heimspiel

Suttner kam 2001 zur Austria. Für ihn war es nur ein Katzensprung von acht Kilometern von seinem Heimatort Wullersdorf nach Hollabrunn in die Austria-Akademie. "Es war ein Heimspiel für mich." Er absolvierte die HTL. "Damals waren noch gute und schlechte Schüler zusammen in einer Klasse, weshalb die Guten gebremst wurden." Zählte er sich zu den Guten? "Ich war Durchschnitt, aber die Schule war nicht schwer für mich."

2004 schaffte er den Sprung zu den Amateuren der Veilchen, unter Trainer Karl Daxbacher, der somit heute genau weiß, was er an Suttner hat. Vier Jahre später feierte er sein Debüt in der ersten Mannschaft, seit zwei Saisonen gilt er in der Viererabwehrkette als Fixgröße, klopfte schon am Kader des Nationalteams an.

Karl Daxbacher gefällt die Entwicklung seines Schützlings. "Er nähert sich seinem wahren Potenzial an", ortet der Trainer bei Suttner noch Ressourcen. Er könne noch viel mehr, vor allem, wenn er sich nicht immer wieder hinterfragen würde. "Läuft es bei ihm nicht so, dann wird er nervös und traut sich nicht mehr so viel zu", beobachtet Daxbacher.

Tor-Erfolg

Die Leistungssteigerung kann Suttner selbst nicht mit einem driftigen Grund erklären. "Wahrscheinlich ist es die Erfahrung, die ich in letzter Zeit gesammelt habe. Und mein erstes Liga-Tor, das mir gegen Kapfenberg gelungen ist. Das war eine Erleichterung." Von da an hat das Selbstvertrauen gestimmt, und Suttner ein anderes Auftreten gehabt.

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