Austrias Sturm reif für die Europa League

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Lange mussten die Austria-Fans nicht auf den ersten Treffer warten. Roland Linz beförderte bereits in Minute sieben einen Stanglpass von Suttner zum 1:0 hinter die Linie. Nach dem frühen Führungstor ließ der Offensivdrang der Violetten ein wenig nach, und ... ... so waren es in Minute 23 die Gäste aus Rumänien, die sich über den verdienten Ausgleichsstreffer freuen durften. Der Ausgleich von Medias schien die Austrianer wachzurütteln, nach vorne ging wieder mehr, und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ... ... brachte Barazite seine Mannschaft wieder auf die Siegerstraße. Es war dies der 7. Treffer des Niederländers im laufenden Bewerb. Mit der 2:1 Führung ging es in die Pause. Unverändert starteten beide Teams in die zweite Halbzeit. Die Austria machte von Beginn an Druck und wollte den Sack jetzt zumachen. Eine Viertelstunde war gespielt ... ... als der rumänische Keeper erneut hinter sich greifen musste. Barazite schob den Ball nach tollem Solo zwischen den Beinen des Schlussmannes ins Tor. 3:1. Nach der Zwei-Tore-Führung spielte die Austria eher zurückhaltend, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Trainer Karl Daxbacher konnte sich nach dem Schlusspfiff über einen großen Schritt Richtung Gruppenphase freuen. Zeitgleich mit den Wienern startete auch RB Salzburg in die letzte Qualifikationsrunde vor der Europa-League-Gruppenphase. Und sie starteten ebenso erfolgreich. Alan brachte die Salzburger nach nicht einmal zwei Minuten durch einen platzierten Schuss ins lange Eck in Führung. Doch die Freude währte nur kurz, denn danach flaute das Spiel des österreichischen Vizemeisters zusehends ab und gleichzeitig wurden die Zyprioten stärker. Zehn Minuten vor der Pause war es dann soweit und Nikosia konnte den Ausgleich bejubeln. Der Druck auf die Salzburger wurde immer größer und ... ... größer. In der dritten Minute der Nachspielzeit mussten sie den zweiten Gegentreffer hinnehmen. In den zweiten 45 Minuten plätscherte das Spiel eher vor sich hin. Die Salzburger schafften es nicht mehr, die Mannschaft aus Zypern unter Druck zu setzen und so blieb es beim 2:1 von Omonia Nikosia. Mit dem erzielten Auswärtstor ist der Aufstieg nächste Woche in Salzburg durchaus noch möglich. In der Keine Sorgen Arena zu Ried gastierte am Donnerstagabend der niederländische Traditionsklub PSV Eindhoven. Trainer Paul Gludovatz hatte seinen Truppe sehr defensiv eingestellt, dennoch kamen die Innviertler im Laufe der ersten Spielhälfte immer wieder zu guten Chancen. Grundsätzlich war es in den ersten 45 Minuten eine ausgeglichene Partie, in denen bei den Riedern ... ... vor allem Daniel Royer auf sich aufmerksam machen konnte. Andreas Isaksson, neben seiner Profession als Goalie der Niederländer auch Nummer 1 im schwedischen Nationalteam, treibt seine Vorderleute an. Stefan Lexa zeigte gegen den drittplatzierten der abgelaufenen niederländischen Ehrendivision vollen Einsatz. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein durchaus attraktives Fußballspiel, und gegen Ende drückte Ried auf den Führungstreffer. Das schlussendliche Unentschieden bedeutet allerdings die bessere Ausgangsposition für die Niederländer nächste Woche in Eindhoven.

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(KURIER.at / Florian Bauer) Erstellt am
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