Austria gewinnt in Wolfsberg
Wolfsberg, Austria Wien und der Regen, die Zweite. Am Samstag war der Bundesliga-Auftakt des Aufsteigers ins Wasser gefallen. Auch an den Tagen danach regnete es in Wolfsberg. Und selbst am Mittwoch goss es bis 13 Uhr in Strömen. Doch am Abend präsentierte sich die Lavanttal-Arena in bestem Zustand.
Das sollte für die Wiener sprechen. Und für ihr Kurzpassspiel über die Achse Vrsic, Jun und Linz. In der Praxis sah es etwas anders aus, am Ende reichte ein Treffer von Jun zum etwas schmeichelhaften Sieg.
Die Gäste kamen kaum zu Chancen zunächst, weil Wolfsbergs Abwehr, die in der Ersten Liga immerhin die viertmeisten Gegentoren erhalten hatte, recht gefestigt wirkte. Und weil Tormann Dobnik bei seinem Bundesliga-Debüt keineswegs der befürchtete Unsicherheitsfaktor war.
Spätestens zur Pause hatte der Aufsteiger erkannt, dass der Favorit aus Favoriten schlag wäre. Und wurde mutiger. Vor allem Kerhe auf der rechten Seite sorgte dafür, dass die Austria unter Druck geriet. Doch 71 Tore in der Ersten Liga sind kein Garant für Tore eine Etage höher. Chancen durch Kerhe (53.) und Liendl (67.) blieben ohne Erfolg.
"Der zwölfte Mann der Wiener"
Auf 1:1 hatte Armin Assinger zur Pause getippt. Und angemerkt: "Der Schiedsrichter ist der zwölfte Mann der Wiener." Zumindest mit der ersten Ansage hatte der Showmaster nicht Recht, denn Jun besorgte im Nachschuss das 1:0 für die Austria (76.).
Der Favorit hatte am Ende doch den längeren Atem. "Das Wichtigste waren die drei Punkte", sagt Matchwinner Jun.
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