Jubelt Tottenham am Sonntag über die direkte Champions-League-Qualifikation.

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Sport | Fußball
05/12/2019

Auch Salzburg und der LASK blicken in die Premier League

Der Meister drückt am letzten Spieltag Tottenham Hotspur die Daumen, der Vizemeister hingegen Arsenal London.

Der FC Liverpool und Manchester City kämpfen im Fernduell um den Titel in der derzeit besten Fußball-Liga der Welt (16 Uhr). Für die Reds wäre es die erste Meisterschaft seit 1990. Die Chance ist aber nicht allzu groß, denn nur der Konkurrent kann aus eigener Kraft Meister werden. Gewinnt ManCity bei Brighton, verteidigt die Elf von Trainer Pep Guardiola den Titel. Bei einem Punkteverlust reicht Liverpool allerdings ein Heimsieg gegen den starken Aufsteiger Wolverhampton.

Ausgespielt wird auch noch der vierte Platz in der Champions League – zwischen den beiden Nordlondoner Rivalen Tottenham Hotspur und Arsenal. Und dieses Fernduell überschattet auch den österreichischen Bundesliga-Hit zwischen Salzburg und dem LASK (17 Uhr).

Der Meister muss den Spurs im Heimspiel gegen Everton die Daumen drücken. Denn fixiert der aktuell Tabellenvierte der Premier League die direkte Champions-League-Qualifikation, dann ist Red Bull in der kommenden Saison zum ersten Mal überhaupt in der Champions-League-Gruppenphase. „Klar, das ist wichtig für uns für die nächste Saison. Aber an erster Stelle steht immer unser Spiel“, verspricht Salzburg-Verteidiger Andre Ramalho.

Daumendrücker

Vizemeister LASK muss hingegen zu Arsenal halten. Denn holen die Gunners im Parallelspiel bei Burnley den Drei-Punkte- und Acht-Tore-Rückstand auf Tottenham auf und werden Vierter, dann müssen die Linzer erst in der dritten statt schon in der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde einsteigen und wären zumindest bereits für die Europa-League-Gruppenphase qualifiziert.

In Österreich sind die Positionen bezogen, Salzburg ist fix Meister, LASK fix Vizemeister. Die Salzburger sind in den bisher drei Spielen in dieser Saison gegen die Linzer noch unbesiegt. „Das wird sicher ein sehr schwieriges Spiel, zumal in Salzburg schon mehr als zwei Jahre lang kein Gegner mehr gewinnen konnte“, sagt LASK-Abwehrspieler Christian Ramsebner. „Wir spielen eine überragende Saison, was uns aber noch fehlt, ist ein Sieg gegen Salzburg. Das möchten wir noch schaffen.“