Andreas Ivanschitz ist zurück im Team

Die Karriere des Andreas Ivanschitz in Bildern.

Andreas Ivanschitz fühlt sich sichtlich wohl bei der Nationalmannschaft. Daran kann nicht einmal Marko Arnautovic etwas ändern. Von den Kollegen wurde Ivanschitz nach eigenen Angaben gut aufgenommen: "Ich werde versuchen, mich so schnell wie möglich einzufügen, aber da habe ich überhaupt keine Bedenken", meinte der 27-Jährige und sprach von einer "sehr homogenen" Nationalmannschaft. "Der Kapitän, ist wieder da..." - ob dieser Chor beim Ländermatch gegen Aserbaidschan von den mitgereisten Fans skandiert wird, ... ... bleibt abzuwarten. Fix hingegen ist, dass Andreas Ivanschitz wieder ins Teamdress schlüpfen darf, denn ... ... Interims-Coach Ruttensteiner berief ihn nach über zweieinhalb Jahren wieder in den Kader. 

Nach ersten fußballerischen Gehversuchen im heimatlichen Baumgarten wechselte Ivanschitz mit 14 Jahren zum SK Rapid. Dort feierte er auch als 16-Jähriger, bis dahin jüngster Rapidler, sein Pflichtspiel-Debüt. Er ... ... konnte sich bald als Stütze der Mannschaft etablieren und spielte sich in die Herzen der Fans. In 147 Spielen für den Rekordmeister erzielte Ivanschitz insgesamt 25 Tore. Das aufstrebende Talent blieb auch dem Nationalteam-Trainer Krankl nicht verborgen, ... ... der Ivanschitz mit 19 ins Team holte. Das Vertrauen in ihn wurde noch bestärkt, als er im Oktober 2003, ebenfalls mit 19, als jüngster Kapitän der Nachkriegszeit die Mannschaft aufs Feld führte. Mit dem SK Rapid konnte er 2005 noch die österreichische Meisterschaft feiern, ehe er im Winter ... ... zu Red Bull Salzburg wechselte. Für viele Rapid-Fans war der Transfer mit einem Verrat gleichzusetzen, ... ... was sie Andreas Ivanschitz bei seiner Rückkehr ins Hanappi-Stadion im Zuge eines Länderspiels gegen Schottland auch deutlich zu verstehen gaben. In Salzburg konnte er sich unter ... ... Trainer Trapattoni nicht durchsetzten, und so wurde er nach einem halben Jahr nach Griechenland, an Panathinaikos Athen, ausgeliehen. Sein Standing im Nationalteam ... ... war nach wie vor unbestritten. Als Kapitän ... ... durfte er unter Coach Hickersberger die Ehre genießen, Österreich in die Heim-EM 2008 zu führen. Trotz des eher bescheidenen Abschneidens setzte auch Hickersberger-Nachfolger ... ... Karel Brückner auf Ivanschitz als Kapitän. Das erste Spiel der kurzen Ära Brückners wurde in Wien gegen Frankreich gewonnen. Nachdem er in Athen nur mehr zu sporadischen Einsätzen kam, ... ... wechselte er 2009 zunächst auf Leihbasis in die deutsche Bundesliga zu Mainz 05. Auch dort konnte er sich als Teil der Kampfmannschaft etablieren. Speziell Anfang der Saison 2010/'11 zeigte er durch Tore und Assists auf, ... ... was zu dem Kuriosum führte, dass Ex-Teamchef Constantini, unter dem Ivanschitz nie ein Leiberl hatte, die Qualität der deutschen Bundesliga in Frage stellte. Jetzt, nachdem Constantini weg ist, steht Ivanschitz wieder im Kader. Ob er am 7. Oktober gegen ... ... Aserbaidschan in der Start-Elf stehen und sogar die Kapitänsschleife tragen wird, hängt nun von seiner ... ... Leistung und dem Wohlwollen Willi Ruttensteiners ab. Bei der Pressekonferenz am Montag in Bad Tatzmannsdorf stand der Team-Heimkehrer natürlich im Rampenlicht, ... ... und auch beim ersten gemeinsamen Training mit der Mannschaft gab sich Ivanschitz (r., mit Stefan Maierhofer) so, als wäre er nie weg gewesen.

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(KURIER.at / Florian Bauer, jos) Erstellt am
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