Begegnungen: Zulj (li.) vom WAC spielte gut, Wackers Djokic weniger.

© AGENTUR DIENER /Agentur Diener/ Kuess

Bundesliga
02/09/2014

Alles neu macht der Februar

Gleich 16 Profis debütierten am Samstag bei ihren neuen Klubs - zwei entschieden Spiele.

Neue Kräfte braucht das Land. Unter diesem Motto durften die Bundesliga-Klubs am Samstag zahlreiche Neuerwerbungen präsentieren. Einige entsprachen sogar den Erwartungen.

Schauplatz Salzburg: Beim Titelfavoriten kam Ried-Zugang Robert Zulj erst, als es bereits 4:0 für Salzburg stand und alles klar war. In die Hauptrollen schlüpften die drei Neuen in der Grödiger Verteidigung: Florian Hart, Mathias Maak und Christoph Martschinko spielten aber eher traurige Helden, wurden beim 0:6 ausgespielt wie Hütchen beim Training. Im Mittelfeld war jedoch Salzburg-Leihgabe Taxiarchis Fountas ein Aktivposten. Wenn nicht gerade Bullen die Wiese mit ihm teilen, kann er künftig dem Sensationsaufsteiger weiterhelfen.

Schauplatz Klagenfurt: Das Neue bei den Wolfsbergern war nicht nur das Stadion, in dem man für den Februar ausweicht, sondern auch drei neue Angestellte, die zum Einsatz kamen. Peter Zulj, zuletzt Hartberg, schlüpfte beim 3:2 gegen Innsbruck bei seiner Premiere in die Rolle des abgewanderten Michael Liendl. Der Ex-Rapidler verwandelte herzhaft einen Freistoß und war auch sonst der überragende WAC-Akteur. Der Brasilianer Silvio zeigte lobenswerte Ansätze, das gilt auch für Defensivmann Rene Seebacher, der nach Vereinslosigkeit eine Viertelstunde arbeiten durfte. Die Innsbrucker brachten ebenso drei Neuzugänge. Der Serbe Zeljko Djokic hatte hinten noch seine liebe Not, der Brasilianer Ji-Parana spielte zwar nur 67 Minuten, dafür aber gut, Stürmer Bright Edomwonyi genehmigt sich dagegen eine Anlaufzeit.

Schauplatz Ried: Die Innviertler, die bei Transfers stets ein gutes Händchen beweisen, reiben sich die Hände. Der Spanier Oliva erzielte beim 2:1 gegen Wr. Neustadt das Siegestor, der Ex-Rapidler Harald Pichler war in der Innenverteidiger ein Turm in der Schlacht. Jan Zwischenbrugger, der Ex-Hartberger, fand noch nicht richtig ins Ried-Spiel. Bei den Gästen debütierte nur Rapid-Leihgabe Lukas Denner – und das zumindest ordentlich.

Schauplatz Südstadt: Vor den Toren Wiens gab es beim 1:1 zwischen Admira und Sturm nur einen Neuzugang: Heimkehrer Benjamin Sulimani spielte elf Minuten für die Heimmannschaft.

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