Sport Fußball
12/05/2011

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Die Reaktionen auf die siebente Bundesligarunde

Wacker - Ried
Walter Kogler (Innsbruck-Trainer): "Das Resultat ist natürlich sehr bitter, aber wir haben es der gegnerischen Mannschaft nicht so leicht gemacht, nur hat sie uns heute erwischt. Wir hatten zwei Hunderter, das ist eine tolle Sache, doch das zweite schnelle Gegentor haben wir nicht mehr weggesteckt. Wir haben es nach der Pause noch einmal probiert, hatten Chancen auf das 1:3, aber nach dem 1:4 haben sich einige Spieler aufgegeben. Es war eine Schlappe, aus der wir unsere Schlüsse ziehen müssen. Wir werden dieses Spiel analysieren, abhaken und Verbesserungen herbeiführen. Es ist eine Lernphase für viele in der Mannschaft, die so etwas noch nicht erlebt haben."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "So etwas passiert uns und Innsbruck in zwei Jahren nur einmal. Das Spiel war knapper, als es das Ergebnis sagt. Ab der 15. Minute haben wir das Spiel in den Griff bekommen, haben zentral zugemacht und waren dann absolut effektiv. Wir lassen uns von diesem 0:5 nicht bluffen, wir sind in einem Leistungsbereich mit Innsbruck, Admira und wie all die anderen Mannschaften heißen. Das 5:0 ist wunderschön anzuschauen, aber nicht mehr."

Daniel Beichler (Ried-Debütant und Torschütze zum 3:0): "Ich bin richtig zufrieden. Nachdem ich so lange verletzt war und so lange nicht gespielt habe, fällt da schon einiges ab nach so einem Comeback. Wir haben in eindrucksvoller Manier gewonnen und diesen Sieg absolut verdient. Ich habe selten gesehen, dass eine Mannschaft in der Bundesliga auswärts 5:0 gewinnt. Ich muss schauen, dass ich mich jetzt Schritt für Schritt bei Ried weiter entwickle."

Admira - Sturm

Didi Kühbauer (Trainer Admira): "Es ist schön, wenn man Sturm schlagen kann. Es war ein schwieriges Spiel. Mit dem Anschlusstreffer ist Unruhe hineingekommen. Dann war es ein hartes Stück Arbeit. Aber ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen. Im Moment läuft alles sehr gut bei uns. Ich denke, dass die Zuschauer ein tolles Spiel gesehen haben."

Philipp Hosiner (Torschütze Admira): "Wir bringen zur Zeit Topleistungen und nehmen Punkte mit. Das kann so weitergehen. Was die Mannschaft drauf hat, rufen wir zur Zeit ab. Jetzt haben wir zwei Topmannschaften geschlagen, nächste Woche in Ried könnte es so weitergehen."

Franco Foda (Trainer Sturm): "Einige Spieler haben in der Besprechung offenbar nicht zugehört, im speziellen die Viererkette. Wir haben es der Admira sehr einfach gemacht. Solche Gegentore darf man auswärts nicht bekommen. Wir haben im Moment Schwierigkeiten. Eigentlich haben wir solche Spiele in den letzten Jahren immer beherrscht, weil wir diszipliniert waren. Einige glauben, weil wir letztes Jahr Meister geworden sind, können sie Hacke, Spitze, eins, zwei, drei spielen. Das geht nicht.

Nach dem 2:3 war ich sicher, dass wir noch den Ausgleich erzielen können. Das haben wir auch, aber leider hat der Schiedsrichter wie in anderen Situationen falsch entschieden."

Kapfenberg - Salzburg

Ricardo Moniz (Trainer Salzburg): "Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, nicht ganz mit dem Spielverlauf. Positiv war, dass sich Maierhofer sehr gut in die Mannschaft integriert hat."

Stefan Maierhofer (Torschütze Salzburg): "Wir haben drei Punkte gemacht, auch wenn es nicht unser bestes Spiel war."

Jakob Jantscher (Torschütze Salzburg): "Wichtig waren die drei Punkte. Wir sind weiterhin Erster das ist sehr positiv. Beim Gegentreffer haben wir noch geschlafen, wir sind aber schnell zurückgekommen. Über 90 Minuten haben wir das Spiel dominiert."

Werner Gregoritsch (Trainer Kapfenberg): "Wir werden momentan nicht für gewisse Leistungen belohnt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit dem Tabellenführer mithalten kann. Leider haben wir in der defensive fürchterliche zehn Minuten gehabt, danach war es wieder besser. Wir hätten uns aufgrund des fußballerischen Vermögens und der Einstellung einen Punkt verdient."

Dieter Elsneg (Torschütze Kapfenberg): "Wir haben einen guten Start hingelegt und die Salzburger nicht ins Spiel kommen lassen. Im Endeffekt stehen wir wieder aber mit null Punkten da, wir haben trotzdem eine Leistungssteigerung gezeigt, darauf müssen wir aufbauen."

Rapid - Mattersburg

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Ich bin betroffen über die Leistung meiner Mannschaft, das war in dieser Form überhaupt nicht zu erwarten. Wir haben uns mit zwei, drei Ausnahmen katastrophal präsentiert. Das war wirklich schlimm, das ist ein herber Rückschlag, wir hätten uns den Sieg nicht verdient. Wir wollten über Kurzpassspiel zum Erfolg kommen, das hat in der ersten Hälfte überhaupt nicht funktioniert, da hatte ich das Gefühl, dass meine Spieler einen schweren Rucksack mitgeschleppt haben. Nach der Pause war es dann besser, doch nach der Führung haben wir wieder schlecht gespielt. Wir müssen uns künftig anders präsentieren, denn sonst werden wir unsere Ziele nicht einmal ansatzweise erreichen. Ich habe in den nächsten Tagen einiges zu tun."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Das war harte Arbeit, dass wir einen Punkt von hier mitnehmen konnten und nicht mehr Letzter sind. Natürlich wäre sogar noch mehr möglich gewesen, wenn wir in machen Situationen ruhiger gewesen wären. Ich bin trotzdem sehr zufrieden, denn wir haben gut organisiert und diszipliniert gespielt, Rapid vor der Pause keine einzige Chance gelassen. Und nach der Pause sind wir auch nie länger unter Druck gekommen."

Jan Novota (Rapid-Tormann, der sein Debüt in der Meisterschaft gab): "Helge Payer hatte beim Aufwärmen gesagt, dass er nicht hundertprozentig fit ist. Er hat über Kopfschmerzen geklagt."

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