Sport | Fußball
27.05.2018

Admira-Match für SKN als mögliche Relegations-Einstimmung

Beim SKN-Coach Didi Kühbauer liegt der Fokus noch nicht auf einer möglichen Relegation, sondern auf der Admira.

Die reguläre Saison der Fußball-Bundesliga geht für den SKN St. Pölten am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen die Admira zu Ende, auf den Tabellenletzten könnte aber noch ein delikater Nachschlag warten. Sofern Hartberg doch noch die Lizenz erhält, geht es am 31. Mai und 3. Juni in der Relegation gegen den Dritten der Erste Liga um den Verbleib im Oberhaus.

Sollte Hartbergs Ansinnen am Montag vom Ständigen Neutralen Schiedsgericht abgeschmettert werden, wäre der SKN fix in der höchsten Spielklasse. Daran will Trainer Dietmar Kühbauer derzeit aber ebensowenig einen Gedanken verschwenden wie an die möglichen Gegner Wiener Neustadt oder Ried. "Wir schauen nur auf das Admira-Match", betonte der Ex-Teamspieler. Deshalb könne man das Duell mit den Südstädtern auch nicht als Generalprobe für eine mögliche Relegation bezeichnen.

Gegen die Admira gehe es darum, den jüngsten Aufwärtstrend mit zuletzt zwei Siegen en suite fortzusetzen. "Wir spielen jetzt auf einem anderen Niveau, das haben sich die Spieler selbst erarbeitet. Sie funktionieren wieder als Mannschaft", meinte Kühbauer.

Keine Juxpartie

Lob gab es auch für die Truppe des Rivalen. "Dass es die Admira in den Europacup geschafft hat, ist eine großartige Geschichte für sie. Sie haben super Spieler mit einer sehr guten Mentalität und stehen zurecht dort, wo sie jetzt sind", sagte der Burgenländer über seinen fünftplatzierten Ex-Club.

Dieser Respekt beruht auf Gegenseitigkeit. "Für uns wird es sicher nicht leicht. St. Pölten hat sich zuletzt gut präsentiert", erklärte Admira-Coach Ernst Baumeister, der dem Match relativ entspannt entgegenblickt. "Vielleicht ist nicht mehr der ganz große Nachdruck da, weil es um nichts mehr geht - aber dadurch können wir auch befreit aufspielen."

Eine Juxpartie sei von seiner Elf allerdings sicher nicht zu erwarten. "Es geht auch um Punkteprämien, und als Profi will man einfach nicht verlieren, noch dazu, wenn man in einem Derby spielt", sagte Baumeister.