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Bundesliga
11/04/2012

Admira geht in Salzburg unter

Die Bullen feiern einen souveränen 5:0-Sieg und stehen damit zumindest vorläufig wieder an der Tabellenspitze.

von Stephan Blumenschein

Wenn die beiden torgefährlichsten Teams (je 28 Treffer nach 13 Spielen) gegeneinander spielen, deren erstes Saisonduell (4:4) noch dazu ein Torfestival gebracht hatte, sollte man sich eigentlich ein Spektakel erwarten dürfen.

Dass zu einem Spektakel aber immer zwei Teams gehören, bewies der gestrige Abend. Gut aufgelegte Salzburger kamen gegen inferiore Admiraner zu einem 5:0 – ohne an die Leistungsgrenze gehen zu müssen.

Admira-Trainer Kühbauer hatte auf die sechs Gegentore gegen die Austria reagiert. Statt Pöllhuber, der beim 4:6 vier Gegentreffer verschuldet hatte, begann Schrott in der Innenverteidigung. Dazu fehlten die Offensivkräfte Jezek und Sabitzer. Auch Salzburg-Trainer Schmidt musste die Mannschaft im Vergleich zum unnötigen 0:2 bei Rapid wegen Sperren und Verletzungen an drei Positionen verändern.

Und auch das Spiel lief anders als jenes bei Rapid: In Wien hatten die Salzburger ein Dutzend toller Chancen ausgelassen. Gestern landete nach 20 uninspirierten Minuten der erste, noch dazu eigentlich ungefährliche Torschuss im Tor der Admira: Leitgebs Roller von außerhalb des Strafraums wurde von Kapitän Windbichler unhaltbar abgefälscht (22.).

Frühe Entscheidung

Das erste Tor löste den Knoten im Salzburger Spiel. Kampl traf die Stange (25.), ein paar Sekunden später stand es 2:0. Torjäger Soriano, der bei Rapid tolle Chancen ausgelassen hatte, verwertete dieses Mal seine erste Möglichkeit (27.).

Das Spiel war früh entschieden, weil die ungewohnt passiven Admiraner nicht mehr als ein Sparringpartner für die munter kombinierenden Salzburger waren. Soriano erhöhte mit seinem elften Saisontor auf 3:0 (74.). Einen Klein-Querpass lenkte Windbichler erneut ins eigene Tor ab 4:0 (86.). Leitgeb machte den 5:0-Kantersieg mit seinem zweiten Treffer perfekt (90.).

Die letzten zehn Minuten durfte bei Salzburg auch der ehemalige Admira-Kapitän Dibon mitspielen. Er kam für Schiemer aufs Feld, der wieder einmal wegen einer Kopfverletzung ausgetauscht werden musste.

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