Adi Hütter lacht mit seinen Spielern

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Sport Fußball
03/30/2019

Adi Hütter: "Die Spieler dürfen auch über mich lachen!"

Der Frankfurt-Trainer sprach in einem ausführlichen Interview über seine erfolgreiche Arbeit.

Eintracht Frankfurt geht hochmotiviert in das Sonntagsspiel (18.00 Uhr/Sky) der deutschen Bundesliga. „Wir sind auf der Zielgeraden. Jetzt kommt der Endspurt“, sagte Trainer Adi Hütter. Die in diesem Jahr noch ungeschlagenen Hessen wollen ihre Serie gegen die Schwaben ausbauen, um den Traum von der erstmaligen Teilnahme an der Champions League am Leben zu halten.

Die Länderspielpause hat der Eintracht angesichts der anhaltenden Doppelbelastung in der Bundesliga und Europa League, wo es im Viertelfinale Mitte April gegen Benfica Lissabon geht, gut getan. Einen Bruch hat Hütter jedenfalls nicht festgestellt. „Ich habe ein gutes Gefühl bei meiner Mannschaft. Das Team war im Training sehr bissig und fokussiert“, berichtete der 49-Jährige.

Indes erzählte der Vorarlberger von seiner erfolgreichen Arbeit, demnach begegnet er seinen Spielern betont gelassen. „Man darf doch auch als Trainer mal Fehler zugeben! Wer behauptet denn, dass Trainer perfekt sein müssen? Ich sehe es jedenfalls nicht so“, sagte er im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Sollen die Spieler ruhig auch mal über mich lachen, das stört mich überhaupt nicht. Auch ich mache noch Fehler. Zum Glück nicht mehr so viele wie am Anfang meiner Laufbahn.“

Als besonders wichtig in der Arbeit mit der Mannschaft bezeichnete der Trainer des Tabellen-Fünften, der am Sonntag (18 Uhr) mit seinem Team den VfB Stuttgart empfängt, die Videoanalyse: „Gerade Videositzungen sind nicht ohne. Um eine gute, fachlich fundierte Analyse darzulegen, brauchen wir 20 bis 30 Szenen. Da muss man top vorbereitet sein und entsprechend argumentieren können.“

Der Österreicher, der seit Saisonbeginn für die Hessen verantwortlich ist, sagte: „Die Spieler kennen sich doch auch aus, die sehen alle mit ihren eigenen Augen und wissen, was ihnen da vorne gerade erzählt wird.“