Sport | Fußball
28.04.2018

Abstieg von Köln nach Niederlage in Freiburg besiegelt

Der Abstieg des 1. FC Köln in die zweite deutsche Liga steht fest - der HSV darf hingegen noch hoffen.

Der 1. FC Köln ist zum sechsten Mal aus der deutschen Fußball-Bundesliga abgestiegen. Die Rheinländer verloren am Samstag beim SC Freiburg mit 2:3 und können den Klassenerhalt nicht mehr schaffen. Der Hamburger SV hat dagegen auswärts den VfL Wolfsburg 3:1 besiegt und darf weiter hoffen. Der HSV liegt nur noch zwei Zähler hinter Wolfsburg und dem FSV Mainz.

Köln kann bei nur noch zwei ausstehenden Partien und acht Punkten Rückstand nicht mehr auf den Relegationsplatz klettern. Nach einer 2:0-Führung der Freiburger durch Nils Petersen (14., 52. Minute) sorgte der zweifache deutsche Meister durch einen späten Doppelpack von Leonardo Bittencourt (82., 87.) noch für unerwartete Spannung, doch Lucas Höler machte den Freiburger Sieg in der Nachspielzeit (92.) perfekt. Freiburg beendete eine Serie von zuletzt acht Spielen ohne Sieg, hat nun drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und wieder gute Chancen auf den Klassenverbleib.

Das H steht für Hoffnung

Der HSV ist auf dem besten Weg zur erneuten wundersamen Rettung im Abstiegskampf. Dem Liga-Gründungsmitglied gelang der dritte Sieg aus den vergangenen vier Spielen. Damit ist der Abstand auf den taumelnden und führungslosen VW-Club auf zwei Punkte verkürzt und der erste Bundesliga-Abstieg der HSV-Geschichte erneut um mindestens eine Woche verschoben. Bobby Woods (43./Foulelfmeter), Lewis Holtby (45.) und Luca Waldschmidts (93.) bescherten Hamburg den wichtigen Sieg.

Bereits in der Vorsaison war der HSV zum Schrecken des VfL geworden, als die Hamburger am letzten Spieltag kurz vor Spielende das Siegtor zum 2:1 und Wolfsburg damit in die Relegation geschossen hatten. Auch für Wolfsburg wäre es der erste Bundesliga-Abstieg in der Club-Geschichte.

Meister Bayern München feierte zu Hause gegen Eintracht Frankfurt mit dem künftigen Bayern-Trainer Niko Kovac einen 4:1-Sieg, obwohl Coach Jupp Heynckes die mit durchschnittlich 24 Jahren jüngste Münchner Startelf in der Bundesliga seit 1971 aufstellte. Neben Abwehrspieler Lukas Mai (18), der schon vor einer Woche beim 3:0 in Hannover sein Profidebüt erlebt hatte, durften im Mittelfeld Torschütze Niklas Dorsch (20) sowie auf den Außenbahnen die Jugendspieler Meritan Shabani (19) und Franck Evina (17) erstmals auf großer Bühne ran.

Schalke gegen Gladbach nur Remis

Drei Tage vor dem Champions-League-Rückspiel bei Real Madrid liefen von der Elf, die in Madrid erwartet wird, nur Torhüter Sven Ulreich sowie die Abwehrspieler Joshua Kimmich und Mats Hummels ein. Der angeschlagene David Alaba stand ebenfalls nicht im Kader.

Schalke 04 verpasste mit Alessandro Schöpf (spielte durch) und Guido Burgstaller (bis 82.) im Kampf um Tabellen-Platz zwei einen Sieg. Der Revierclub kam daheim gegen Borussia Mönchengladbach nur zu einen 1:1 (1:1).

In Berlin trennten sich Hertha BSC mit Valentino Larazo und der FC Augsburg 2:2. Bei Augsburg spielte Martin Hinteregger durch, Michael Gregoritsch erzielte sein 13. Saisontor (32.) zur 1:0-Führung und wurde in der 59. Minute mit Oberschenkelproblemen ausgetauscht