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Sport Fußball
12/11/2020

2. Liga: Lafnitz krönt sich zum Winterkönig

Die Oststeirer feiern bei Aufstiegsaspirant Wacker Innsbruck einen 4:1-Sieg.

Lafnitz überwintert in der 2. Fußball-Liga als Tabellenführer. Die Steirer setzten sich am Freitagabend im Schlager der 13. Runde bei Wacker Innsbruck klar mit 4:1 durch, bauten ihre Siegesserie auf mittlerweile sechs Partien aus und setzten sich vorerst fünf Punkte von Verfolger Liefering ab. Die „Jungbullen“ beenden die Herbstsaison erst am Sonntag (10.30 Uhr) auswärts bei Austria Klagenfurt. Für die Tiroler war es zum Jahresabschluss die zweite Niederlage in Folge.

Da Lafnitz ankündigte, um eine Bundesliga-Lizenz nicht ansuchen zu wollen, und Liefering nicht aufstiegsberechtigt ist, könnte heuer der dritte Rang für einen Platz im Oberhaus maßgeblich sein. Auf den stieß Blau-Weiß Linz dank einem 2:0-Heimsieg im Oberösterreich-Duell mit den Juniors OÖ vor. Zwei Zähler dahinter liegen Klagenfurt und der GAK, der bei Austria Lustenau mit 1:3 den Kürzeren zog. Dem Sechsten Innsbruck fehlen drei Zähler auf Rang drei.

Im Kampf um den Klassenerhalt feierten Kapfenberg (4:1 gegen Horn) und Amstetten (2:0 beim FAC) wichtige Siege. Indes gab es im Duell zwischen dem Vorletzten und dem Letzten ein Remis, das keinem half: Die Young Violets und Rapid II trennten sich durch zwei Elfmetertore mit 1:1.

Für die Tiroler lag die Führung in einer chancenarmen ersten Hälfte am Tivoli in der 34. Minute zum Abholen bereit, Florian Jamnig schoss einen Elfmeter an die Stange. Es war der Anfang vom Ende der Hausherren. Vier Minuten später leitete Martin Krienzer per Kopf den Auswärtssieg ein. In der 40. Minute musste zudem Tirols Darijo Grujcic wegen eines Torraub-Fouls an Mario Kröpfl vorzeitig vom Platz.

Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel machte Krienzer (64.) seinen Doppelpack perfekt, knallte das Leder ins kurze Eck. Die Hausherren durften nach einem gehörigen Tormann-Patzer von Andreas Zingl bei einem Freistoß von Fabio Viteritti (69.) nur kurz auf die Wende hoffen. Kröpfl (79.) nach einem haarsträubenden Querpass der Tiroler und Julian Tomka (82.) sorgten noch für klare Verhältnisse.

Für Blau-Weiß Linz traf Philipp Pomer schon in der 15. Minute, nach zwei Ausschlüssen beim OÖ-Rivalen sorgte Fabian Schubert (90.) noch für den Schlusspunkt. Für den 26-jährigen Stürmer war es der 21. Saisontreffer im 15. Pflichtspiel, in der Liga-Schützenliste ist er mit 15 Toren die Nummer eins. Für den GAK war in Vorarlberg ein Treffer von Petar Zubak (90.) zu wenig, da aufseiten der Hausherren Blankson Anoff (43.), Wallace (53.) und Haris Tabakovic (70.) erfolgreich waren.

Ein Kuriosum gab es bei der Partie zwischen Kapfenberg und Horn, da beide Mannschaften kaum zu unterscheiden waren. Kapfenberg spielte - wie seit Ewigkeiten in Heimspielen - ganz in rot. Die Gäste, die dies eigentlich wissen müssten, reisten mit ihren orangen Auswärtsdressen an. Das Heimtrikot der Waldviertler ist traditionell blau und wäre in diesem Fall wohl auch auszuwählen gewesen. Schiedsrichter Oliver Drachta pfiff die Partie trotzdem an. Die Steirer behielten den Überblick und gewannen 4.1.

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