12.000 Kilometer

Autos und ein blauer Lieferwagen stehen auf einem Kopfsteinpflaster mit Straßenbahnschienen.
Auto zu Diensten: Die EM-Tour des KURIER ist ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. Großes Lob aus dem KIA-Fahrerlager.

Die EURO ist zu Ende. Die Motoren stehen still. Dies soll keine Lobeshymne von KURIER-Redakteuren sein, die für einen Werbetext ein paar Euro mehr verdienen wollen.

Nach tausenden Kilometern durch Polen und die Ukraine ist die schlichte Feststellung ein Bedürfnis und mit Sicherheit keine Auftragsarbeit: Die Kooperation mit KIA war ein voller Erfolg. Sie ist nicht nur ohne jede Komplikation zustande gekommen. Es war vor allem zu jeder Tages- und Nachtzeit, auf jeder noch so rumpeligen Straße, auf jedem Waldweg Verlass auf die drei Fahrzeuge.

Ein echtes Vergnügen beispielsweise, mit dem neuen KIA Ceed auch die längsten Fahrten ohne Schmerzen und Überdruss zurückzulegen. Unüberhörbar leise dahinzugleiten, mit einem Gefühl von höchster Sicherheit und mit der Spritzigkeit unter der Kühlerhaube, die es in manch engen Situationen braucht. Zu spritzig sogar, wie die ukrainische Polizei dem Fahrer zwei Mal konkret vorwerfen konnte. Sonst ist nix passiert auf fast 5000 zurückgelegten Kilometern.

Langer Ritt

Um knapp 3000 Kilometer, davon ungefähr ein Drittel über Kopfsteinpflaster, hat sich der Kilometerstand des KIA Venga nach seinem Trip durch Polen vermehrt. Die polnische Ganzkörper-Massage wirkt immer noch. Die Reise führte durch Dörfer, von deren Existenz nicht einmal die gescheite Frau im Navi etwas wusste. Aber bei Ortsnamen wie Krzyszczyna oder Krzeszyce kann es einem schon einmal die Sprache verschlagen. Bei den täglichen Rad-an-Rad-Kämpfen auf den Danziger Straßen wirkte ein Fetzen Stoff Wunder. Der rot-weiße Überzieher für den Seitenspiegel, der den Fremden als Polen-Fan outete, sorgte für zusätzliche Sicherheit im Verkehr – und erlaubte so manche Verkehrsübertretung.

Die EURO ist vorbei. Nach 23 Tagen und insgesamt fast 12.000 Kilometern, die gefahren wurden, um nicht nur die Spiele zu sehen, sondern vor allem die beiden Veranstalterländer etwas besser verstehen zu können.

So wurden nicht nur viele Dinge ganz anders gesehen, sondern vor allem Vorurteile abgebaut, die zwangsweise nach vielen Berichten im Vorfeld der Europameisterschaft entstanden sind.

Mit dem Ergebnis: Eine Reise, auch eine Autofahrt, nach Polen oder in die Ukraine lohnt sich. Durchaus auch einmal abseits der Hektik einer Fußball-EM.

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