Sport | Fußball-WM
06.06.2018

Mexikos Nationalteam feierte eine "24-Stunden-Orgie"

Der mexikanische Verband zeigte sich nachsichtig: "Ein freier Tag ist ein freier Tag."

Spieler der mexikanischen Fußball-Nationalmannschaft haben ihren Aufbruch zur Weltmeisterschaft offenbar mit dutzenden Prostituierten gefeiert. Der mexikanische Fußball-Verband zeigte sich nachsichtig. Die Spieler müssten keine Strafe fürchten, weil sie in ihrer Freizeit gefeiert und kein Training verpasst hätten, erklärte Generalsekretär Guillermo Cantu.

Neun Spieler hätten direkt nach dem Sieg im Spiel gegen Schottland am Samstag an der rauschenden Feier mit rund 30 Prostituierten in einem Privatanwesen in Mexiko-Stadt teilgenommen, berichtete das Boulevard-Magazin TVNotas am Dienstag. Es veröffentlichte Bilder vom Eintreffen der Spieler und schrieb von einer "24-Stunden-Orgie". Cantu meinte: "Ein freier Tag ist ein freier Tag, und das ist das Risiko, das mit der Freiheit einhergeht."

Unter den Besuchern der Party waren dem Medienbericht zufolge Tormann Guillermo Ochoa, der Stürmer Raul Jimenez sowie Carlos Salcedo und Marco Fabian.