Fuentes wollte Sportler schützen

Ein Mann mit dunklen Haaren und einem dunklen Mantel spricht.
Der spanische Arzt Eufemiano Fuentes rechtfertigt seine Praktiken als „therapeutisches Doping“

Ich war immer darauf aus, die Gesundheit von Sportlern zu schützen“, sagte der spanische Mediziner Eufemiano Fuentes der Madrider Sportzeitung Marca. „Ich wollte den immensen Schaden abwenden, den das anspruchsvolle Training und das dicht gedrängte Wettkampfprogramm den Körpern der Sportler zufügen.“

Man könne seine Praktiken nur in sportlicher Hinsicht als Doping bezeichnen, nicht in rechtlicher. Im Madrider Prozess, in dem demnächst das Urteil erwartet wird, sei er wegen Vorgängen aus einer Zeit angeklagt, in der es in Spanien kein Anti-Doping-Gesetz gab.

Fuentes dementierte Medienberichte, wonach er bereit sei, der Welt-Anti-Doping-Agentur die Liste seiner Kunden zu überlassen. „Das war ein Missverständnis“, sagte der Mediziner. Die Namen seien Berufsgeheimnis.

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