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Sport
12/05/2011

Frankreich führt die WM ad absurdum

Rugby-WM: Dass Frankreich nicht in Bestbesetzung antreten will, sorgt in Neuseeland für Empörung.

Samstagabend, kurz nach halb neun in Auckland (10.30 Uhr in Österreich): Zeit zu Tanzen. Das neuseeländische Rugby-Team betritt das Spielfeld, schlägt sich auf die Schenkel und brüllt dem Gegner Kampfparolen entgegen. Der berühmte Ritualtanz der Maori (Haka) soll das Gegenüber einschüchtern - im konkreten Fall, die Franzosen.

Die Partie zwischen dem Gastgeber und Frankreich sollte das bisherige Highlight der WM werden. Doch Gerüchten zu Folge könnte das Spitzenspiel der beiden Gruppenbesten (A) zu einer Farce werden. Offenbar werden die Franzosen freiwillig auf ihre besten Spieler verzichten, um im Falle einer Niederlage möglichen starken Gegnern in der K.-o.-Phase aus dem Weg zu gehen. So könnte man Titelverteidiger Südafrika umschiffen und stattdessen auf Irland oder die Engländer (bisher nicht in Bestform) treffen.

Im Rugby-verrückten Neuseeland ist das ein Skandal. Die 60.000 Fans, die bis zu 280 Euro bezahlt haben, um das Topspiel zu sehen, fühlen sich betrogen. Schließlich waren die All Blacks 2007 gegen Frankreich ausgeschieden und wollten sich nun endlich revanchieren.

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