Sport 18.01.2012

Fixer Olympia-Quotenplatz bringt mehr Sporthilfe

Die Sporthilfe hat am Mittwoch in einem geplant gewesenen Treffen mit Vertretern der Sommersport-Fachverbände im Schwimmen, der Leichtathletik und Turnen mit diesen deren spezifische Einstufungsanforderungen für geförderte Sportler besprochen..

Die Sporthilfe hat am Mittwoch in einem geplant gewesenen Treffen mit Vertretern der Sommersport-Fachverbände im Schwimmen, der Leichtathletik und Turnen mit diesen deren spezifische Einstufungsanforderungen für geförderte Sportler besprochen.

Die Vertreter dieser Verbände gestanden laut einer Sporthilfe-Aussendung zwar die korrekt erfolgte Einstufung laut Richtlinien ein, erhielten aber auch die Zusage für bis Ende Jänner zu erfolgende Evaluierungen und Anpassungen. Demnach sollen Sportler mit einem fixen Quotenplatz für die Olympischen Sommerspiele in London (A-Limit) für eine Weltklasse-Einstufung vorgeschlagen werden. Das betrifft u.a. die Schwimmer Markus Rogan, Dinko Jukic und Jördis Steinegger. Dieses Trio hat bereits ein Einzellimit erbracht.

Athleten mit einem Nationen-Quotenplatz (B-Limit) werden für die Leistungsklasse vorgeschlagen. Der Sporthilfe-Vorstand wird letztlich nach Vorschlag der Evaluierungskommission darüber entscheiden.

Diese setzt sich aus Vertretern des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), Sport im Heer, des Sportministeriums, der Bundessportorganisation (BSO) und der Sporthilfe zusammen. Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti wird über die Empfehlungen informieren und die Anpassung der Richtlinien in Zusammenhang mit der angekündigten Sportförder-Reform vorschlagen. Mit der Förderrichtlinien-Überarbeitung soll sich eine Arbeitsgruppe unter Einbindung der Fachverbände beschäftigen.

Erstellt am 18.01.2012