Sport
09/30/2012

Festnahmen im französischen Handball-Wettskandal

Vier Tage nach Beginn des Ermittlungsverfahrens ist es am Sonntag im französischen Handball-Wettskandal zu Festnahmen gekommen.

Unter den vorübergehend Festgenommenen befinden sich acht Spieler, darunter auch Montpellier-Star Nikola Karabatic, der mit Frankreich zweimal Olympiasieger geworden ist.

Karabatic und seine Teamkollegen wurden unmittelbar nach Montpelliers Auswärtsniederlage bei Paris St. Germain (28:34) für ein Verhör in ein Pariser Polizeirevier überführt. Drei weitere Personen wurden in Montpellier festgenommen.

Montpellier, der französische Dauermeister seit 2008, soll am 12. Mai auswärts bei den abstiegsgefährdeten Bretonen Cesson Rennes absichtlich verloren haben. Angehörige und Bekannte der Spieler erzielten mit Wetten auf die Niederlage Gewinne von bis zu 200.000 Euro. Montpellier trat zu der damaligen Partie ohne seine Internationalen an und verlor 28:31. Mit dem Sieg sicherte sich Rennes schließlich den Klassenerhalt.

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