Sport
27.04.2018

Favoritensiege zum Auftakt des Viertelfinales in der HLA

Hard, Margareten, Krems und Westwien nutzen ihren Heimvorteil und setzten sich in den ersten Viertelfinalspielen durch.

In der ersten Runde der heuer erstmals im Best-of-three-Modus ausgetragenen Viertelfinalserie der spusu HLA feierten die Heimteams Auftaktsiege und erspielten sich für die zweite Runde am 1. Mai einen ersten Vorteil.

Hard wies Ferlach mit 34:17 (16:10) klar in die Schranken. "Wir haben verdient gewonnen", sagte Petr Hrachovec, der Trainer der Vorarlberger. "Es war ein Play-off-Spiel und wir waren anfangs etwas nervös. Dennoch haben wir uns kontinuierlich gesteigert. Wir haben noch etwas Luft nach oben. In Ferlach erwartet uns jedoch ein ganz anderes Spiel. Wir wollen dort aber das Ticket fürs Halbfinale lösen.“

Auch die Fivers Margareten wussten gegen Linz mit dem 35:24 (17:10) zu überzeugen. "Das war eine gute Mannschaftsleistung, wir wollen auf diesem Niveau weitermachen. Am Dienstag haben wir eine super Ausgangsposition, in der wir uns behaupten wollen. Da können wir zeigen, dass wir bereit für den nächsten Schritt sind. Ein gutes Spiel ist noch kein Halbfinaleinzug, ein zweites schon", erkannte Fivers-Trainer Peter Eckl. Seine Mannschaft schaffte eine Rarität: Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

Einen heißen Kampf lieferten sich Krems und Schwaz, den die Wachauer mit 28:25 (18:12) für sich entschieden. "Wir haben heute sehr überzeugend gespielt in der ersten Hälfte und absolut verdient gewonnen. Die Fehler und dass wir sehr unkonzentriert waren, haben die Schwazer in der zweiten Hälfte geschickt ausgenutzt. Die Schwazer sind keine schlechte Mannschaft und so haben sie uns alles abverlangt. Am Ende können wir aber doch mit dem Sieg zufrieden sein und am Dienstag versuchen in Tirol zu gewinnen", sagte Sebastian Feichtinger von den Kremsern.

Den Grundstein zum 27:22-(15:8)-Heimsieg gegen Bregenz legte Westwien bereits in der ersten Halbzeit. "Wir sind glücklich mit dem Sieg heute. Wir hätten noch höher gewinnen können, haben aber dann einen Gang runtergeschalten und die erste Garde geschont. Das heißt, wir werden am Dienstag topfit sein. Sandro Uvodic war sehr gut, die Abwehr war sehr gut und Bregenz hat sicher bis Dienstag viel über unsere Abwehr nachzudenken", sagte Sebastian Frimmel. Bregenz' Trainer Jörg Lützlberger blieb nur die Erkenntnis: "Wir geraten durch Fehlwürfe aus gut herausgespielten Situationen und haarsträubende technische Fehler in Rückstand. In den letzten 20 Minuten haben wir die richtige Intensität im Spiel gefunden. Das ist aber zu wenig, um in Wien erfolgreich sein. Jetzt müssen wir uns im Heimspiel ganz anders präsentieren und sehr hart arbeiten um uns ein Entscheidungsspiel in Wien zu erkämpfen."