© USA TODAY Sports/Joe Camporeale

Sport
02/25/2020

Faule Ausrede? Das Kostüm beim Einlaufen war Wilder zu schwer

Der Schwergewichtsboxer musste am Wochenende eine bittere Niederlage gegen Tyson Fury einstecken. Er weiß, warum es dazu kam.

Am Samstag hat das noch ganz anders geklungen. "Der Bessere hat gewonnen, da gibt es keine Ausrede", gab WBC-Weltmeister Deontay Wilder zu. Wenige Minuten zuvor war der US-Boxer in einem hochklassigen Schwergewichtskampf regelrecht verprügelt worden. In der siebenten Runde warf die Wilder-Ecke das Handtuch, schützte den aus dem Ohr blutenden und hilflosen Ex-Champion vor größeren gesundheitlichen Schäden.

Ein paar Tage nach dem Fight ist der 34-Jährige viel klüger. "Meine Uniform war viel zu schwer, sie wog mehr als 40 Pfund (umgerechnet 18 kg). Ich hatte sie zehn oder 15 Minuten vor dem Walk-In an und bevor wir den Helm angelegt haben", erklärte der bis Samstag ungeschlagene Wilder. Er habe einen gewaltigen Preis dafür zahlen müssen, seine Beine wären wegen dem Kostüm im schlechten Zustand gewesen. 

Der Amerikaner setzte vor dem Kampf auf einen extravaganten Outfit, zum Ring kam Wilder in einer schwarzen Kampf-Montur mit einer Maske und einer großen Krone. Das Design war wegen das Black History Month in den USA komplett in Schwarz gehalten. 

"Der Gang zum Ring war wie ein richtiges Workout für meine Beine. Als ich das Kostüm abgelegt habe, wusste ich sofort, dass sich die Voraussetzungen geändert haben", erklärte Wilder, der wenige Minuten nach dem Kampfbeginn eine gewisse Schwäche spürte. "In der dritten Runde hatte ich keine Beine mehr, ich war komplett fertig. Meine Beine waren verschwunden, ich musste früh in den Überlebens-Modus gehen", schilderte er, was in ihm vorging. Ans Aufgeben verschwand er aber keinen Gedanken: "Aber ihr kennt mich, ich hebe mein Schild. Ich bin ein Kämpfer".

 

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