Sport
23.07.2018

Erster Challenger-Titel brachte Ofner Kitzbühel-Wildcard

Nach Dennis Novak geht auch die zweite Wildcard für Kitzbühel an einen Österreicher - Sebastian Ofner ist mit dabei.

Die Veranstalter des Generali Open in Kitzbühel haben am Montag ihre zweite Wildcard vergeben. Nach Dennis Novak, der in Wimbledon mit seinem Drittrunden-Einzug für Furore gesorgt hatte, ging auch diese an einen Österreicher. Sebastian Ofner, Vorjahres-Halbfinalist in Kitz, hat sich diese mit seinem ersten Challenger-Titel am Sonntag in Astana verdient.

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagte Turnierdirektor Alexander Antonitsch. "Für Sebastian spricht auch die Begeisterung, die er im letzten Jahr bei unserem Publikum entfachen konnte." Ofner hatte im Vorjahr nach ebenfalls einer überraschenden dritten Runde in Wimbledon das Halbfinale in der Gamsstadt erreicht. "In Kitzbühel habe ich einen meiner schönsten Erfolge gefeiert, ich freue mich auf die Rückkehr", wurde Ofner in einer Turnieraussendung vom Montag zitiert. Damit stehen mit Topstar Dominic Thiem, Novak und Ofner drei Lokalmatadore fix im Hauptfeld.

Die Wildcard des Lizenzgebers Octagon für das Kitzbühel-Hauptfeld geht an den 19-jährigen Franzosen Corentin Moutet, Thiems Erstrundengegner in Hamburg. Für die Qualifikation entschied sich Antonitsch, seine ihm zur Verfügung stehende Wildcard an den 19-jährigen Niederösterreicher Jurij Rodionov (in diesem Jahr Challenger-Sieger in Almaty sowie zuletzt in Astana im Halbfinale) zu vergeben.

Die Octagon-Wildcard für die Qualifikation ging an Thiago Seyboth Wild (BRA), womit alle direkten "Zugänge" vorbehaltlich von Absagen vergeben sind. Ob Gerald und Jürgen Melzer in der Qualifikation antreten, ist noch nicht gesichert. Jürgen Melzer erhielt allerdings an der Seite des Deutschen Philipp Petzschner (GER) eine Doppel-Wildcard. Ob und mit wem Thiem im Doppel antritt, steht noch nicht fest.