Sport
10.09.2018

Erste Bank Open: Die Hoffnung auf Thiem und einen Superstar

Thiem ist die Nummer zwei des aktuellen Feldes. Nadal oder Djokovic stehen auf der Wunschliste weiter ganz oben.

Das Erste Bank Open vom 20. bis 28. Oktober dürfte durch den nach den US Open verstärkten Kampf um die Nummer 1 im Buhlen um einen der Superstars Rafael Nadal und Novak Djokovic bessere Karten haben. 500 Punkte für den Turniersieg in der Wiener Stadthalle könnten in der Endabrechnung besonders bedeutend sein. Eine Entscheidung über ein Engagement eines der Asse ist für Oktober zu erwarten.

Bei einer Pressekonferenz am Montag in der Wiener Staatsoper wurde Österreichs US-Open-Viertelfinalist Dominic Thiem als Nummer zwei des derzeitigen starken Felds vorgestellt - hinter dem Bulgaren Grigor Dimitrow. Dieses umfasst nach der neuen Weltrangliste vier Top-Ten- bzw. zehn Top-20-Spieler. Eine der Wildcards ist für Jürgen Melzer vorgesehen. Der zweifache Wien-Sieger möchte seine Einzelkarriere auf der ATP-Tour mit diesem Event beenden. Auf eine zweite Wildcard hat Dennis Novak, Österreichs Nummer zwei, gute Chancen.

Publikumsmagnet

Vor allem Dominic Thiem möchte möglichst lange das Publikum anziehen. "Ich habe hier in den vergangenen zwei, drei Jahren nicht gut gespielt, deshalb ist Wien ein großes Ziel heuer für mich", sagt der 25-Jährige. Er, weiß, dass die Konkurrenz sehr groß ist. "Das Teilnehmerfeld ist wie schon in den vergangenen Jahren unfassbar", sagt Thiem, der es liebt zuhause zu spielen. "Das Publikum wird fast zur Gänze auf meiner Seite sein. Das war ja bei den Grand-Slam-Turnieren, wie in Paris und zuletzt bei den US Open eher nicht der Fall".

An New York hat er freilich gute Erinnerungen. "Am meisten hat mich berührt, wie fair sich Nadal benommen hat. Er ist einer der größten Sportsmänner, die es gibt."

Ein großes Ziel für Thiem ist freilich die dritte Teilnahme im November am ATP-Finale in London. "Ich habe heuer nicht immer gut gespielt, deshalb muss ich jetzt rechnen."

Eine Wild Card gibt es auf jeden Fall für Jürgen Melzer. Der 37-Jährige wird seine Einzelkarriere dort beenden, wo er 2009 und 2010 triumphiert hat.