Erfolgreiches Ende der Mountainbike-WM
Es war die zweite
Mountainbike-Weltmeisterschaft auf österreichischem Boden. Und sie endete am Sonntag mit der ersten österreichischen Medaille.
In Saalfelden holte der Tiroler
Daniel Federspiel die Bronzemedaille im Eliminator-Bewerb. Dabei fahren je vier Biker auf einem winkeligen Rundkurs und über Stufen durch die Stadt, die zwei Besten steigen in die nächste Runde auf.
Schon der Finaleinzug des 24-jährigen Federspiel war eine Überraschung, dort setzte er sich im Kampf um Bronze knapp gegen den Deutschen Christian Pfäffle durch. Gold ging an den Schweizer Ralph Näf, der im Endspurt schneller war als der slowenische Muskelberg Miha Holzer.
"Ich kann es gar nicht glauben, dass ich der erste Weltmeister der Geschichte in dieser Disziplin bin", sagte Näf. "Das ist unfassbar, ich bin sprachlos."
Die erste Medaille für Österreich krönte eine gelungene WM, die zum Publikumsmagneten wurde. 12.000 Fans beim Downhill in Leogang, Zehntausende Begeisterte bei den Cross-Country- und Trial-Bewerben in Saalfelden. Neben Federspiel sorgten Alexander Gehbauer (U-23, Cross-Country) und Anita Molcik (Four-Cross) mit jeweils vierten Plätzen für die sportlichen Highlights aus rot-weiß-roter Sicht.
Resümee
Otto Flum, der Präsident des Österreichischen Radverbandes, zog jedenfalls zufrieden Bilanz. "Die UCI wird schon ihre Gründe haben, warum sie die WM wieder nach Salzburg vergeben hat." 2002 hatte die WM in Kaprun stattgefunden, 2006 war Salzburg Schauplatz der Straßen-WM.
2013 dürfen in
Österreich im Weltcup nur die Downhiller ihr Können zeigen, am 21. und 22. September steigt wieder in Leogang das Finale. Zudem gastiert Ende Juni die Marathon-WM in Kirchberg in Tirol.
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