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Sport
12/05/2011

England kickte Schottland wohl aus der WM

Englands Rugby-Spieler haben ihrem Dauerrivalen Schottland eine bittere Niederlage verpasst.

Durch einem hart erkämpften 16:12-Erfolg im britischen Bruderduell qualifizierten sich die Engländer am Samstag in Auckland für das WM-Viertelfinale in Neuseeland. Für die Schotten, die zwischenzeitlich 12:3 geführt hatten, ist das Resultat wohl gleichbedeutend mit dem ersten Vorrunden-Aus bei einer WM.

Denn an eine sensationelle Niederlage von Argentinien im letzten Gruppenspiel gegen Georgien am Sonntag glaubte nach dem Abpfiff im Eden Park kein schottischer Spieler und Fan. Neben England buchten am Samstag auch Australien mit einem 68:22-Sieg gegen Russland und Frankreich trotz einer blamablen 14:19-Niederlage gegen Tonga das Ticket für die Runde der besten Acht. Den Franzosen, die erst in der letzten Minute durch einen Versuch ein höheres Desaster verhinderten, reichte der Bonuspunkt für eine Niederlage mit weniger als sieben Punkten zu Platz zwei in der Gruppe A hinter WM-Gastgeber Neuseeland.

Ex-Weltmeister England musste um das Weiterkommen lange Zeit zittern. Die Schotten kämpften bravourös und standen nach einem Straftritt von Chris Paterson zur 12:3-Führung Mitte der zweiten Hälfte für kurze Zeit im Viertelfinale. Doch der englische Kick-Spezialist Jonny Wilkinson antwortete postwendend mit einem Dropkick. Das war das Signal für eine Schlussoffensive, in der Chris Ashton der einzige Versuch in einer hochklassigen Partie gelang.

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