Ein Terrorist ist noch am Leben

Eine Person mit Sturmhaube steht auf einem Balkon.
Die Geiselnehmer wurden nie vor Gericht gestellt.

Elf Mitglieder des israelischen Olympia-Teams wurden am 5. September 1972 Opfer der Geiselnahme in München. Den Forderungen der Terror-Organisation "Schwarzer September" nach Freilassung von 232 in Israel inhaftierten Palästinensern war nach Rücksprache mit Israels Regierung nicht nachgegeben worden.

Drei der acht Geiselnehmer überlebten. Sie wurden wenigen Wochen später gegen Passagiere einer entführten Lufthansa-Maschine ausgetauscht, in Libyen wie Helden empfangen und nie vor Gericht gestellt.

Heute lebt nur noch ein Attentäter irgendwo in Afrika. Die beiden anderen wurden ebenso wie einige Hintermänner des Münchners Terrors von Israels Geheimdienst liquidiert. Den Angehörigen der Terror-Opfer wurde erst 30 Jahre danach ein Schmerzensgeld von drei Millionen Euro zuerkannt.

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