Sport
08/02/2012

Disqualifizierte Chinesin beendet Karriere

Die Chinesin Yu Yang hat am Donnerstag einen persönlichen Schlussstrich unter die unrühmliche Badminton-Affäre im Rahmen der Olympischen Spiele in London gezogen.

Nach ihrem Ausschluss aus dem Turnier erklärte sie ihren Rücktritt. Chinas Offizielle hatten Yu sowie ihre Teamkollegin Wang Xiaoli zuvor zu einer öffentlichen Entschuldigung aufgefordert.

Insgesamt acht Spielerinnen aus Südkorea, China und Indonesien waren am Mittwoch mit dem Olympia-Ausschluss sanktioniert worden, da sie sich offenkundig bei ihren Damen-Doppel-Matches um Niederlagen bemüht hatten. "Das ist mein letzter Wettbewerb. Auf Wiedersehen Internationaler Badmintonverband, auf Wiedersehen mein geliebtes Badminton", ließ Yu über den chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo ausrichten.

Der Badminton-Weltverband zeigt sich "untröstlich" über die Skandalspiele im Damen-Doppel, die zum Ausschluss von acht asiatischen Sportlerinnen von den Olympischen Spielen geführt haben. Wichtiger sei nun aber, sich neue Regeln für die Zukunft zu überlegen, um Geschehnisse wie in London zu vermeiden, teilte ein Sprecher mit.

Der Weltverband wird nach den Spielen alle Gruppen-Matches nachträglich überprüfen. Die Ergebnisse würden zwar sicher nicht mehr korrigiert, erklärte Verbandspräsident Paisan Rangsikitpho. Die Kontrollen würden aber helfen zu entscheiden, ob man auch 2016 beim in die Diskussion geratenen Gruppen-Format bleibe. Er vermute, es werde Änderungen geben, meinte Rangsikitpho.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) forderte indes die Delegationen der betroffenen Nationen auf, die Rolle der Trainer zu untersuchen. IOC-Sprecher Mark Adams meinte, es müsse sichergestellt werden, dass nicht nur die Athleten, sondern auch die verantwortlichen Betreuer bestraft würden.

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