© Copyright 2012, Austria Presse Agentur, Wien, Österreich, alle Rechte vorbehalten

Sport
09/28/2012

Diskuswerfer Fazekas kam mit 8-Jahres-Sperre davon

Der ungarische Diskuswerfer Robert Fazekas ist trotz seines zweiten schweren Dopingvergehens einer lebenslangen Sperre entgangen.

Der nach seinem Olympiasieg 2004 wegen der Manipulation eines Dopingtests für zwei Jahre ausgeschlossene Ex-Europameister hatte im Juni einen positiven Test auf das anabole Steroid Stanozolol abgegeben und deshalb bei Olympia in London gefehlt.

Der 37-Jährige wurde halb kürzlich von Ungarns Verband für acht Jahre gesperrt. Gegen Wiederholungstäter können auch lebenslange Sperren ausgesprochen werden. Fazekas hatte laut dem deutschen Doping-Jäger Werner Franke jahrelang mit der sogenannten "ungarischen Arschrinne" Doping-Tests manipuliert.

Dabei wird ein länglicher Plastikschlauch, in dem sich sauberer Urin befindet, in den After eingeführt und dann unter der Peniswurzel befestigt. Durch entsprechendes Zusammendrücken der Pobacken rinnt dann der saubere Urin beim Dopingtest in den Becher. Auch Fazekas' Landsmann Adrian Annus, dem ebenfalls der Hammerwurf-Olympiasieg 2004 in Athen aberkannt wurde, hat laut Franke diese Methode angewandt.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.