APA11625328-2 - 25022013 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT SI - NADA-Chef Michael Cepic am Montag, 25. Februar 2013, anl. einer PK der NADA zum Thema "Leistungsbilanz 2012, Ausblick auf Arbeit der NADA 2013" in Wien. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER

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Anti-Doping
02/25/2013

Die NADA setzt auf den biologischen Blutpass

Das neue Kontrollmittel soll eine zentrale Rolle im Kampf gegen Doping spielen.

Kontrolle.Die nationale Anti-Doping-Agentur NADA setzt sich für 2013 hohe Ziele. Laut Geschäftsführer Michael Cepic wird der biologische Blutpass eine zentrale Rolle im Kampf gegen Doping spielen. Rund 50 heimische Athleten sollen einen solchen Pass führen, sie müssen pro Jahr zehn bis zwölf Blutkontrollen durchführen. Der Sinn des Blutpasses ist einfach erklärt: Nicht alle Doping-Methoden sind nachzuweisen, gerade Blutdoping in kleineren Mengen nicht. Der Blutpass gibt die Möglichkeit, Veränderungen des Körpers zu analysieren und so ein individuelles Profil des Sportlers zu erstellen.

Im Vorjahr hat die NADA 2274 Dopingkontrollen durchgeführt, im Vergleich zu 2011 ergab das eine Steigerung von 14,3 Prozent. Dabei wurden zwölf auffällige Proben weiter verfolgt. Die Zahl der Kontrollen soll 2013 weiter gesteigert werden.

An Beschäftigung mangelt es der Anti-Doping-Agentur jedenfalls nicht. Bei der Ski-WM in Schladming war sie für Durchführung und Analyse der Dopingkontrollen zuständig. Zudem wird es ab Sommer ein verstärktes Testprogramm für all jene Athleten geben, die für den Kader für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi infrage kommen.

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